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Talents 2012 – Die Gewinner

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ier Talente werden 2012 im C/O Berlin mit Einzelausstellungen vorgestellt.

Cinematic Thinking hieß das Thema des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs der C/O e.V., der seit 2006 neue Talente mit mit Ausstellungen und Katalogen fördert. Und das mit gutem Gespür. Zu vorherigen Gewinnern gehören der großartige Tobias Zielony oder Mirko Martin, der u. a. mit seiner beeindruckenden Serie L.A. Crash international gezeigt wird.

In welchen Verhältnis stehen Fotografie und Film mittlerweile? Wo gibt es Überschneidungen? Wo ist das Standbild dem bewegten überlegen? Wie adaptiert es filmische Bewegung? Und erweitert es so die Fotografie?

Aus mehr als 300 Einreichungen hat eine Jury, zu der u.a. Marcel Feil von Amsterdamer Fotografie-Museum FOAM, der Künstler Sven Johne und Leonard Emmerling vom Goethe-Institut gehörten, vier Talente 2012 ausgewählt.

Daniel Seiffert, der an der Ostkreuzschule für Fotografie studierte und 2011 bei Prof. Ute Mahler mit dem Projekt »Kraftwerk Jugend« (Abb. oben) seinen Abschluss machte, hat Jugendliche in Lübbenau begleitet. Einst ein bedeutender Industriestandort der DDR, wurde das Kraftwerk an dem Tag, an dem Seiffert mit seiner Arbeit begann, in die Luft gesprengt. Interessiert an dem »wunderbar unsteten Schwebezustand, der zwischen Jugend und Erwachsenwerden liegt«, hat Seiffert den Alltag der Jugendlichen eingefangen, der von dem Niedergang ihrer Umgebung und einem Ort, der fortwährend altert, geprägt ist.

Auf die mediale Welt fokkussiert, hat der Niederländer Willem Popelier aus »Your Weekly Adress«, der Internet-Rede, die Barack Obama seit Beginn seiner Amtszeit jeden Samstag im Internet gibt, jeweils ein Still von Obamas Gesicht in selber Größe herauskopiert und in einer Projektion übereinandergelegt.

Um die »Arbeit am Mythos« geht es Luise Schröder, die sich in einem Video und in Stills mit der Inszenierung Dresdens nach der Bombardierung 1945 und der Flut 2002 beschäftigt.

Ganz auf die Gegenwart konzentriert ist hingegen Florian van Roekel, der mit seiner Kamera die Büros fünf niederländischer Firmen besucht und dort den alltäglichen Umgang miteinander festgehalten hat, die Entfremdung und das gleichzeitige Bedürfnis persönlicher Beziehungen.

Willem Popelier: »Your Weekly Adress«:

Luise Schröder »Arbeit am Mythos«:

Florian van Roekel »How Terry likes his Coffee«:

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Tipps für die Einreichung | Das kosten Designwettbewerbe

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Out the money from art!

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