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23.09.2014
DESIGNsuisse
Fernsehreihe »DESIGNsuisse« – aus der Mediathek des Fernsehsenders SRF – porträtiert Schweizer Designer in knapp 15-minütigen Folgen.
22.09.2014
DGTF-Jahrestagung: Unconference Design Research
Die 11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung findet am 17. + 18.10. an der HTWG Konstanz statt:
22.09.2014
Kostenloser Download: Font-Editor »Birdfont«
Der freie Font-Editor von Johan Mattsson kann für Mac, Windows, Linux und BSD heruntergeladen werden:
22.09.2014
Tag der offenen Tür an der Gutenbergschule Frankfurt
Der Informationstag findet am Donnerstag, den 27. November 2014 von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt:
22.09.2014
PLANTAGE BERLIN
PLANTAGE BERLIN gewinnt Kampagnen-Etat der Hilfsorganisation World Vision e.V., die sich als Hilfswerk für benachteiligte Länder einsetzt.
19.09.2014
photokina star award 2014: Polaroid Socialmatic
Die Polaroid Socialmatic wurde aufgrund ihres innovativen Ansatzes mit dem photokina star award 2014 ausgezeichnet.
19.09.2014
EACA Euro Effies 2014
Agentur Thjnk holt Gold und Silber mit ihrer Audi-Kampagne »Harder, better, faster, stronger« für den A3 Sportback ...
18.09.2014
Mit Spielen spielen
Das 7. Festival für kreatives Computerspielen findet noch bis zum 20. September 2014 in Hamburg statt.
18.09.2014
Bronze für KOMET
Bei den Clio-Awards für Schweizer Agenturen 2014 sichert sich KOMET aus Bern Bronze.
18.09.2014
Mucca's Relaunch
Die Website der Kreativagentur Mucca aus New York hat ein tolles, neues Design bekommen
Kalender

22.09.14 / Lörrach

Packaging Designer/in

Glanzmann Schöne Design GdbR

22.09.14 / Düsseldorf

Project Manager Online (m/w)

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20.09.14 / Bodensee-Region

Projektmanager interaktive Lernprodukte tiptoi® (m/w)

Ravensburger Spieleverlag GmbH

20.09.14 / München

Kommunikationsdesigner (m/w)

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Lena zu
Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

Erik und ich, was uns verbindet: Ein abgebrochenes Kunstgeschichtestudium und die anschließende Erkenntnis ...
22.09.2014
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Harald Geisler zu
Apple Video – alles nur geklaut?

Stimme Julia zu. Credit where credit is due: Étienne de Crécy - Le Patron Est Devenu Fou Super Discount 1996 ...
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Moin. Brokdorf, Gorleben und meer ...
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Robin Röcker zu
Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

hoffentlich sein neues buch ;-)
16.09.2014
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Die Kunst der Unschärfe: blurred edges

Die Kunst der Unschärfe: blurred edges

22.04.2013 Autor: Sabine Danek

 

blurred edges, das Festival für aktuelle Musik, hat einen neuen Auftritt. Wir sprachen mit den Gestaltern Lorin Strohm und Dodo Voelkel.

 

blurred edges, das Festival für aktuelle Musik in Hamburg, gehört zu den wichtigsten seiner Art. Avantgarde reist dafür nach Hamburg, Japaner, die aus ein paar Halogenleuchten und kleinen Pappkartons ganze Welten entstehen lassen, dazu werden akustische Klänge digital im Flügel bearbeitet, verschiedenste Resonanzmaschinen erforscht, Noise und Live-Improvisationen auf die Bühnen der Stadt gebracht, Musique Concrète und Installationen nach Arbeiten des Fotografen Gregory Crewdson.

 

Was für eine CI verlangt so ein Festival, dessen künstlerische Bandbreite enorm ist und gleichzeitig cutting-edge? Vor dieser Frage standen Lorin Strohm und Dodo Voelkel, zwei Kommunikationsdesigner, die mit optischen Abbildungsfehlern arbeiteten - und so ein Erscheinungsbild entwickelten, das mit Unschärfen arbeitet, sie auf Plakaten, im Programmheft, Tickets und Flyern großartig umsetzt. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt:

 

 

Wie seid ihr mit dem Titel blurred edges umgegangen?

 

Wir haben uns dem Namen des Festivals zunächst recht buchstäblich genähert und gingen auf verwischte, verschwommene, unscharfe Kanten ein. Anfangs nur bezogen auf die verwendete Typografie, später auch auf den Rest des Erscheinungsbildes, wie Symbol und Pressefotos der teilnehmenden Künstler.

 

 

Was stand im Zentrum eures Konzept?

 

Das blurred edges Festival bringt die verschiedenen Sub-Szenen aktueller Musik zusammen und gibt Veranstaltern und Venues die Freiheit, sich selbst zu kuratieren. Unser Leitmotiv des sich verdichtenden Grids steht für diese Offenheit und die Diversität der Veranstaltungen. Gleichzeitig geht es auch auf die klare Ästhetik aktueller Musik ein.

 

 

Was war eure Inspiration?

 

Unser Hauptansatz ist das Phänomen der chromatischen Aberration. Dieser optische Abbildungsfehler entsteht, wenn unterschiedliche Wellenlängen von Licht verschieden stark gebrochen werden. Die Folge sind unscharfe, farbig flimmernde Ränder, ähnlich einer RGB Kanaltrennung, die als Videoeffekt eingesetzt wird. Diese »geblurrten« verwischten, unscharfen Schnittmengen von Form und Farbe setzen wir im Erscheinungsbild des Festivals um. Die unscharfe Optik irritiert, weckt Interesse und verlangt ein zweites Hinsehen.

 

 

Welche Schrift habt ihr verwendet?

 

Beim gesamten Erscheinungsbild beschränken wir uns auf Regular und Bold Schnitt der Aperçu. Ihre Klarheit und der Bezug auf klassische Grotesk Schriften passt gut zu aktueller Musik und E-Musik. Gleichzeitig ist die Aperçu verspielt und sehr zeitgenössisch und vertritt so auch die experimentellen Acts des Festivals sehr gut.

 


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