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Fonts für lau (26): Daniel
Die Daniel beinhaltet zwar pro Schnitt nur 244 Glyphen, liegt jedoch in den kostenlosen Varianten Regular, Bold und Black vor.
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Adobe zeigt Vorschau auf Photoshop CS6
Die neue Version kommt mit dunklen Paletten à la Lightroom; weitere Neuerungen betreffen den Kamera-Import und den »Verflüssigen«-Filter.
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Der Illustrator David Downton interpretierte die Couture Shows exklusiv für die britische Vogue
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03.02.2012   Anna Weilberg

Im zugehörigen Heft-Artikel wird deutlicher, warum sich unsere Autorin gerade diese Tattoos ausgesucht hat.
02.02.2012   mark

Out the money from art!
02.02.2012   Sebastian Willers

Na fein, das kommt mir sehr bekannt vor: der Schwarze Kanal kehrt zurück… Ich werde alt… verwunderte Grüße ...
02.02.2012   Deetmar

Das erste Motiv finde ich schon ok. Das letzte sieht aus wie ein mieses Japan-Schriftzeichen mit Haus-vom-Nikolaus ...
01.02.2012   victoria blocksdorf

kann ich mich leider nur anschließen - selbst ich als jemand, der sich nicht besonders gut in der materie "tattoo" ...
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Für die Augen, für das Hirn – zeitgenössische Magazine, die anmachen

Für die Augen, für das Hirn – zeitgenössische Magazine, die anmachen

09.03.2010 Autor: Hannah Bauhoff


Es sind die Wochen der Magazine: Gute-Seiten-Award, Lead-Award und im April die Bekanntgabe des „Scoop“-Gewinners, dessen journalistisches Konzept von Axel Springer finanziert wird – um nur einige Events zu nennen, die gerade die Magazinmacher der Republik umtreibt. Grund für uns, sich intensiver mit dem Thema Heftkultur zu beschäftigen.


Teil 1 – Aus dem Off
Am vergangenen Freitagabend spielte sich in Hamburg ein seltenes Spektakel ab: Bei gefühlten zehn Grad minus und Schneetreiben, einem Wetter, das selbst die sonst so hart gesottenen Hamburger nicht nach draußen zieht, drängelte sich eine joviale Menschenmasse voller Neugierde und Vorfreude vor dem Hamburger Kunstverein. Sie wollten rein in diese altehrwürdige Institution, die sonst älteres, kunstbeflissenes Publikum anzieht. Denn drinnen ging es ab. Mitten im schweißtreibenden Gedränge gab es gnadenlose Kämpfe um die (Sicht-) Plätze auf die Show des Abends, der Darbietung des ersten „Live-Magazin“ Deutschlands und der Verleihung des ersten „Gute-Seiten-Awards“.

Blick in die überfüllte Vorhalle des Hamburger Kunstvereins, Foto: Felix Rettberg

Das Highlight als Provokation?

Ersteres war eine Abfolge von 7-Minuten-Präsentationen, die jegliche Ressorts einer Zeitschrift von Mode, Musik, Kultur über Kochen und Sex darstellen sollten. Übrigens frei nach US-amerikanischem Vorbild „Pop-up-Magazine“ und sowohl inhaltlich als auch tontechnisch noch verbesserungswürdig.

Der „Gute-Seiten-Award“ dagegen war der Höhepunkt des viertägigen „Gipfeltreffens der unabhängigen Magazinkultur“. 17 Magazinmacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, um in der Medienstadt Hamburg ihre Hefte und Fanzines persönlich vorzustellen – und beim Gegenevent zum etablierten „Lead-Award“ mitzumischen. Denn Alain Bieber, der zusammen mit seiner Frau Alexandra die Plattform www.gute-seiten.net gründete, versteht den Preis als Provokation. "Den Lead-Award gewinnen meist die gleichen: Entweder sind diese Magazine schon lange etabliert und langweiliger Mainstream-Einheitsbrei oder, noch bedenklicher, oft gewinnt der Sponsor selbst den Preis“, meint Bieber spitzbübisch. „Der Fokus für Magazinpreise sollte auf qualitativ hochwertigen, journalistisch interessanten und gestalterisch attraktiven Konzepten liegen.“



Das erste Live-Magazin, Foto: Felix Rettberg

Mit Herz und Verstand
Was zunächst wie eine Kampfansage gegen das Establishment klingt, ist ein vielmehr gut gemeinter Hinweis an die Verleger. Diese jammern schließlich seit geraumer Zeit, es gäbe keine brillanten Magazinkonzepte mehr, schließen Redaktionen und legen Titel zusammen, obwohl redaktioneller Content – wie ein Blick in die Werbeagenturen und auf die Hauspostillen der Unternehmen zeigt – Hochkonjunktur hat. Perlen und innovative journalistische Konzepte aber gibt es, und zwar im „Off“.

Hier klappt das, was finanziell gut ausgestattete Strategen nicht hinbekommen: Inhalte crossmedial sinnvoll vernetzen, Leser langfristig an das Medium binden, eine Community aufbauen und interaktiv einbeziehen, hochwertigen Inhalt an eine stetig wachsende Leserschaft bringen – „und Herzblut tropft aus jeder Seite “, so Bieber.



Ein Teil der Jury: Karsten Henning, Heike Grebin, Ale Dumbsky (von r. nach l.)
Foto: Felix Rettberg

And the winner is ...
Wie viel Herzblut und Liebe zum Detail in den Heften steckte, konnten Besucher des „Readingsroom“ erfahren und sich in spannenden Themen aus Kunst, Fotografie, Comic, Illustration, Design bis Architektur, Urbanismus und Erotik laben, zumal in dem kleinen, ruhigen Nebenraum die Hefte wie im Schlaraffenland von der Decke hingen.

Dort hielt sich auch die Jury auf, die wirklich die Qual der Wahl hatte. Ale Dumbsky (Radar - International Independent Filmfestival), Florian Waldvogel (Kunstverein Hamburg), Karsten Henning (Art – Das Kunstmagazin) und Heike Grebin (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) kapitulierten schließlich und entschieden nach einer schnell entwickelten „Sofa-Formel“. Die Frage, welches Magazin sie mit nach Hause nehmen und auf dem Sofa lesen würden, beantworteten sie einstimmig mit: „Der Wedding“ und übergaben dessen Macher Alex Völcker und Julia Boeck die Trophäe, die von Anna Wenzel gestaltet wurde.

Lobend erwähnt – am Freitag als das „beste Hefte des Festivals“ bezeichnet – wurden zudem "Jungs-Heft“ von Elke Kuhlen und Nicole Rüdiger aus Köln, „Schnitzel“ made by Bureau Braque und „Edit“, ein Literaturmagazin, von dem gleichnamigen Leipziger Verein herausgegeben. (Anmerkung der Redaktion: Die Hefte werden in den kommenden Tagen auf Page-Online vorgestellt.) Dann für alle Preisträger tosender Applaus, Konfetti und Luftschlangen – nur leider kein Geld oder eine neue Vertriebsmöglichkeit. Aber zum Trost spendiert der Deutsche Presse Vertrieb (DPV) den Gewinnern eine kostenlose Vertriebsberatung.


Die Gewinner: "Der Wedding" made by Alex Völcker und Julia Boeck. Foto: Felix Rettberg

Die Liebe zur Alternative
Bieber, der früher sein eigenes Magazin „rebel:art“ professionell vertreiben wollte, weiß, was es bedeutet, einen Vertrieb aufzubauen und davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Inzwischen arbeitet er hauptberuflich als Redakteur für die Art. Doch seine Leidenschaft für unabhängige, aufwendig und liebevoll gestaltete Magazine hat er trotz Full-Time-Job nicht vergessen. Der „Gute-Seiten-Award“ im Hamburger Kunstverein ist sein Beitrag, die Off-Szene in das Bewusstsein der Medienmacher zu bringen – und das hat er geschickt durch die Auswahl der Location gemacht. Denn gegenüber vom Hamburger Kunstverein findet in zwei Wochen die Verleihung des Lead-Awards statt.


Einfach zugreifen im Readingroom.

Die Hauptdarsteller
Übrigens, mit dabei waren u.a.: Balkon & Garten (Berlin), klubfoto (Hamburg), der:die:das: (Zürich), Die Nacht (Trier), Gudberg (Hamburg), Klebstoff & Mandy (Dresden), Nicht Jetzt! (Hamburg), Magazin über Orte (Berlin), Nude Paper (Hamburg), Screenshots (Berlin), Spring (Hamburg), SpaceMag (Hamburg), Shake Your Tree (Stuttgart / Berlin), Supra (Hamburg), Laser Magazine (Hamburg) und Low (Dresden)


Einblicke: Gipfeltreffen der unabhängigen Magazinkultur

Über gute-seiten.net
Vor einem Jahren gründete Alain Bieber gemeinsam mit seiner Frau Alexandra die Internetplattform http://www.gute-seiten.net/  mit dem Untertitel „curated kiosk & magazine club“. Sie bieten mit der „zinothek“ ein Abonnement von feinen, ja selten erhältlichen Magazinen an, die in kleinen Auflagen unabhängig von den großen Vertriebswegen erscheinen. Mehr Informationen zur Idee, den Heften und dem Preis des Abos hier:


17 Magazinmacher sind etxra angereist, um ihre Leidenschaft in Hamburg zu präsentieren.


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