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07.02.2012   @ur_synchrights

Na, ja ... Kreation kann man zu diesem Klumpfuss-Design wohl nicht sagen. Und für knapp 60 Dollar so hässlich ...
06.02.2012   Marc

Klingt sehr spannend! Danke für den tollen Tipp!
06.02.2012   Kluge

Scheußlich, der Uhrenfreund wendet sich mit Schaudern ab...
03.02.2012   Anna Weilberg

Im zugehörigen Heft-Artikel wird deutlicher, warum sich unsere Autorin gerade diese Tattoos ausgesucht hat.
02.02.2012   mark

Out the money from art!
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Heine/Lenz/Zizka entwickelt Erscheinungsbild für »Zukunft seit 1560«

Heine/Lenz/Zizka entwickelt Erscheinungsbild für »Zukunft seit 1560«

21.07.2010 Autor: Sabine Danek

 

Heine/Lenz/Zizka hat für die Jubiläumsausstellung »Zukunft seit 1560« in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein flexibles Markenzeichen entwickelt – und konzentriert sich dabei ganz auf das Phänomen Sammeln.

 

Der eine sammelt Panini-Bilder, Autogramme oder Streichholzschachteln, der andere goldene Statuen, Gemälde und wunderliche Apparaturen. In diesem Fall der sächsische Kurfürste August (1526-1586), der einst den Grundstein der Sammlung des Dresdner Hofes legte. Um die große Jubiläumsausstellung, in der die Dresdner Sammlung seit 1560 gezeigt wird, zu präsentieren, konzentrierte sich die Frankfurter Agentur Heine/Lenz/Zizka auf die Sammelleidenschaft selbst.

 

Sie konzipierte Plakate, die goldene Silhouetten der Hauptattraktionen der Schau zeigen, die ursprünglich nach und nach und im Stil eines Panini-Sammelbandes ihr wahres Gesicht zeigen sollten – entweder, indem einzelne Kunstwerke mit einem Foto des Originals »überklebt« werden sollten oder die Plakate mit immer mehr sichtbaren »Originalen" regelmäßig ausgetauscht. Aus Kostengründen musste die Idee verworfen werden – geblieben ist ein einziges weiteres Plakat, das alle Figuren gleichzeitig »enthüllt« (s.u.) und eine Postkarte mit Silhouetten von neun Gegenständen der Sammlung, die mit Aufklebern der wirklichen Objekte überklebt werden können. Um alle neun Aufkleber zusammen zu bekommen, muss man seine Augen an den verschiedensten Orten der Stadt, an denen sie ausgelegt sind, aufhalten.

 

Auch wenn die Möglichkeiten der Umsetzung schrumpften, geblieben ist die flexible Anwendbarkeit des Markenzeichens und seine klare und ausdrucksstarke Ästhetik. »Präsentation von Kunst und Geschichte braucht ein klares Erscheinungsbild das im Grundrauschen der Gegenwart besteht«, sagen Heine/Lenz/Zizka. Es findet sich als Banner auf der Website des Museums, durchzieht die Ausstellung und deren Leitsystem und ist als Souvenir im Museumsshop erhältlich.

 

 

 

 


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