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photokina star award 2014: Polaroid Socialmatic
Die Polaroid Socialmatic wurde aufgrund ihres innovativen Ansatzes mit dem photokina star award 2014 ausgezeichnet.
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Bei den Clio-Awards für Schweizer Agenturen 2014 sichert sich KOMET aus Bern Bronze.
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Die Website der Kreativagentur Mucca aus New York hat ein tolles, neues Design bekommen
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Wer seine Stimme für die besten Fotos des Jahres 2014 abgibt, kann eines von drei Jahresabos der Marke "Foodist" gewinnen
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Erstmals im Rahmen der Berlin Art Week 2014 findet vom 18–21. September die POSITIONS BERLIN statt.
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Kreative Visitenkarten

Kreative Visitenkarten

15.07.2014 Autor: Antje Dohmann

 

Gerade mal ein paar Zentimeter messen sie und spielen im Designer­alltag doch eine tragende Rolle. Visitenkarten sind heute zwar nicht mehr notwendig – die Kontaktdaten lassen sich ebenso schnell aufs iPhone des Ge­genübers beamen –, trotzdem konnten auch technische Errungenschaf­ten, wie beispielsweise Poken, ihnen nicht den Rang ablaufen.

 

Julia Sysmäläinen, Designerin bei edenspiekermann in Ber­lin, freut sich immer, wenn sie eine schöne Visitenkarte bekommt: »Ihre Funktion hat sich allerdings geändert. Sie ist wichtig, um schnell Kontakt herzustellen und auf sich aufmerksam zu machen. Auf eine vollständige Adresse kann man meines Erachtens verzichten. Mir reicht die – am besten kurze – E-Mail-Adresse. Die restlichen Angaben bekommt man dann elektronisch und kann sie ja im Adressbuch spei­chern. Häss­liche Karten werfe ich danach weg, die schönen aber behalte ich.«


Davon gibt es heute eine Menge. Vor­bei sind die Zeit des weißen 08/15-Papiers, bedruckt mit Namen und Anschrift in Arial. Kreative und Unterneh­men betrachten die kleinen Kärtchen als Chance, nicht nur Informationen, son­dern gleich auch einen Eindruck des eigenen Könnens zu übermitteln. Entsprechend hochwertig kommen kreative Vi­si­tenkarten oft daher – und es wird viel experimentiert: mit Papieren, Farben, Schriften, Veredelungen und tech­ni­schen Features. Lediglich mit ih­rem For­mat wird weniger herumgespielt. Und das ist meist auch gut so, findet Patrick Bittner von Maksimovic & Partners: »Sprengt man die genormte Bank­kartengröße, läuft man Gefahr, dass Karten auf brutale Art zusammenge­faltet wer­den. Ich habe das mit Tränen in den Augen schon auf Messen erlebt.«

 

Immer häufiger begegnen einem Kar­ten mit QR-Code – und schaffen so eine schöne Verbindung zwischen Tra­dition und Moderne. Sie vereinfachen das Einlesen eines Kontakts ins mobile Adressbuch und verhindern mögliche Fehler beim Abtippen – was bei einem Namen wie Julia Sysmäläinen schnell mal passieren kann.

 

Der Berliner Künst­ler Frank Fietzek hält Visitenkarten für eine nette Spielerei, die einem dabei hilft, sich an persönliche Kontakte zu erinnern. Wich­tiger sei allerdings die Re­präsentanz im Netz. Als er vor ein paar Monaten Adresse und Firmierung änderte, entwickelte er daher eine Kar­te mit QR-Code, der die Leute schnell auf seine Homepage führt.
 

Die Online-Druckereien haben ebenfalls den Trend zu High End bei den Visitenkarten erkannt und bieten mehr als den Standard-Offsetdruck an. Einer der Vorreiter ist hier MOO mit einer riesigen Auswahl von Standard und Hoch­glanz über de luxe bis doppelseitig bedruckt oder mit abgerundeten Ecken. Man kann individuell gestaltete Visiten­karten drucken lassen oder aus einer Viel­zahl von Designvorlagen wäh­len, die sich dann mit eigenen Daten per­so­na­lisieren lassen. Dabei punk­tet die bri­tische Firma dadurch, dass sie auf ei­nen Pool wirklich guter Designer zu­rück­grei­fen kann, die die Vorlagen erstellen.


Jüngstes Baby von MOO ist der win­zige, in die Karte eingebettete NFC (Near Field Communication)-Chip. Hält man diesen an ein Smartphone, fordert der Mikrochip das Handy auf, etwas zu tun, das man vorher bestimmt hat, etwa ein Portfolio herunterzuladen, Musik oder ein Video abzuspielen, Webseiten, Karten oder Apps zu laden oder Kon­taktdaten zu speichern. Besonders praktisch: Sie lassen sich immer wieder neu überschreiben, sodass man bei Än­derungen nicht gleich neu­e drucken las­sen muss.

 

Trotzdem: Wer eine wirklich exklusive Karte möchte, wird wahrscheinlich nicht bei Moo, Laserline oder flyer­alarm landen, sondern sich einen besonderen Drucker suchen. Zum Beispiel die Blei­satzwerkstatt von Martin Z. Schröder in Berlin oder das Letterpressstudio Letterjazz von Sven Winterstein in Essen. Ob Sie es lieber edel-puristisch, bunt-verspielt oder technisch-kühl mö­­gen – bei den hier gezeigten Karten ist sicher eine dabei, die Sie bei Ihrem nächsten Entwurf inspiriert. 

 

Bild oben: Marc Borutta arbeitete bei seiner kreativen Visitenkarte mit Stempeln und Prägung – ganz ohne Druckerei.


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