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19.06.2013
Leo's neue Website
Die neue Website von Leo Burnett ist nicht nur VIEL schöner, sondern auch viel nutzerfreundlicher:
19.06.2013
RuhrKunstMuseen: NEUENTHÜLLUNGEN
Die neue Veranstaltungsreihe startet morgen mit der NEUENTHÜLLUNG der U-Bahn-Haltestelle »König-Heinrich-Platz« in Duisburg:
19.06.2013
Bundespreis Ecodesign | Ausstellung im Bundesumweltministerium
Vom 8. Juli bis zum 2. August sind die ausgezeichneten Produkte und Konzepte im Besucherzentrum des Bundesumweltministeriums zu sehen.
19.06.2013
Designwettbewerb »student-welcome-bag©«
Die Teilnahmefrist für den Studenten-Wettbewerb wurde bis zum 21. Juli verlängert:
19.06.2013
NEXT SD13 - Call for digital service design cases
Die NEXT Service Design 2013 findet am 16. September statt. Hierfür werden noch Sprecher gesucht:
18.06.2013
Deutscher Infografikpreis
Der Preis wird in diesem Jahr erstmalig ausgelobt und ist mit 3000 Euro dotiert. Einreichungen sind bis zum 31. August möglich.
18.06.2013
Wände-schonendes Graffiti
Das Künstlerkollektiv CelloGraff verewigt seine Kunstwerke auf Cellophan, um Häuserwände und die Nerven der Besitzer zu schonen:
18.06.2013
ADC Roadshow in Berlin und München
Die Gewinnerarbeiten des ADC Wettbewerbs 2013 werden am 24.06. imCinemaxX Berlin und am 03.07. im CinemaxX München präsentiert:
17.06.2013
»Die Welt des Anish Kapoor« Kino
Am Mittwoch zeigen ARTE und der Martin-Gropius-Bau das Filmportrait »Die Welt des Anish Kapoor« im Kinosaal – Eintritt frei!
17.06.2013
Dinge, die ein Werber nicht sagt
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17.06.13 / Stuttgart

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Andreas zu
Wir wollen es wissen

Auch ganz neu ist Explainr (http://www.explainr.de). Wir lieben story telling. Communities aus Drehbuchautoren, ...
19.06.2013
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Alex zu
Blick ins Studio: Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr

Weil sie's können, Marc, weil sie's können ;) (Und weil's in diesem Fall sogar in der Tat Sinn macht. Klingt ...
17.06.2013
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Marc zu
Blick ins Studio: Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr

Warum müssen sich Agenturen eigentlich immer so pseudo-hippe, sinnlose Namen geben?
17.06.2013
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Max zu
SinnerSchrader: Mit dem Skoda 110 R zum Baltic Sea Circle

Cooler Hybrid - vorne 1000MB unde hinten - S110R :) Dann bin ich nicht der einzige Retro-Skoda-Fahrer in HH.
13.06.2013
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Sylvia Karin Wellhöfer zu
SinnerSchrader: Mit dem Skoda 110 R zum Baltic Sea Circle

da ich selbst ein Liebhaber von alten Autos (VW Käfer und Bulli bevorzugt), wünsche ich Euch eine tolle sowie ...
13.06.2013
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Die Spiele und ihre Logos

Die Spiele und ihre Logos

05.09.2012 Autor: Jürgen Siebert

 

Immer zum Erscheinen der aktuellen Printausgabe der PAGE: »Die Fundstücke« von Jürgen Siebert. Freuen Sie sich über kühne Kommentare zu Trends, Entwicklungen, Ereignissen und dem ganz normalen Alltagswahnsinn eines Kreativen ... Heute: Das Olympia-Logo.

 

Am Ende entschieden die Bilder über den Erfolg der größten Sportveranstaltung der Welt. Sie hatten die Stär­ke, die Menschen zu begeistern. Alle fühl­ten sich als Sieger: das Internationa­le Olympische Komitee, London und die englischen Gastgeber. Es begann schon während der Spiele von London 2012. Selbst unerbittliche Kriti­ker zeig­ten sich auf einmal versöhnlich. Das voraus­ge­sag­te gro­ße Verkehrschaos blieb aus, die Wett­kämpfe waren fairer, span­nen­der und sauberer als erwartet, sogar das Wetter spielte mit. Dazu wa­ren die Fei­­­er­lichkeiten im Olym­pia­sta­dion nicht peinlich. Das musste selbst der gro­ße De­signer und Stilkritiker Jonathan Barn­brook über Twitter zugeben: »Ope­ning ceremony was superb. I real­ly enjoyed it. Just the right balance between spec­tacle, irony, entertain­ment & inclusiveness.« Und wie hat sich die vi­su­­elle Identität von London 2012 bewährt?

 

Vor den Spielen waren das Logo und die Typografie der Veranstaltung hefti­ger Kritik ausgesetzt. Ich habe das Logo im Fontblog seit seiner Vorstellung vor fünf Jahren verteidigt: »Das London-2012-Logo ist ein Spiel, durchdacht inszeniert, mit eingebautem Skandalpotenzial.« Tatsächlich sah das Konzept des Designbüros Wolff Olins ursprünglich vor, dass sich »die Jugend der Welt« des London-Logos bemächtigt, es neu interpretiert, mit ihm spielt, damit die Bindung zu den Spielen stär­ker werde. Leider wurde dieser Mitmach-Ast in den Monaten darauf von den Ver­anstaltern abgesägt.

 

Ein Olympia-Logo zu entwerfen ist der Traumjob für ein Designbüro – und gleichzeitig die Hölle. Als Gestalter kann man bezüglich seiner Reputa­tion nur verlieren. Die einen wollen Pinselstri­che, die anderen etwas Geo­metri­­sches, mal mehr Farbe, mal weniger, Sport­elemente ja oder nein, keine Heraldik, nichts Theatralisches ... Es muss auf T-Shirts gut aussehen und Plüschtier-kom­patibel sein. Experten behaupten, es habe in der Geschichte der Olympi­schen Spiele sowieso nur vier akzeptable Grafiklösungen gegeben. Diese tei­len sich in zwei Gruppen: die aus­geklü­gelten, über Jahre entwickelten Syste­me (Tokio 1964, München 1972) und die spontan-modischen Entwürfe, die bei Beginn der Spiele meistens schon wieder out of date sind (Mexi­co 1968, Los Angeles 1984).

 

Die britische Design Week lobte am Ende der Spiele die London-CI, weil sie herausfordernd und nützlich war: »Es klangen sowohl Dinge an, auf die wir Londoner stolz sind (Jugend, Energie, innovativer Spirit), aber auch Momen­te, die uns weniger stolz machen, wie Unordnung, Ruppigkeit und die Tat­sa­che, dass manches schlicht nicht funk­tioniert in dieser Stadt.« Auch der Designer des Rio-2016-Logos, Fred Gelli von der brasilianischen Agentur Tátil, zollt der Londoner Identität Respekt. Das kantige Logo und die Schrift dazu repräsentierten ein neues London, mit einer frischen und frechen Energie. Das sei gut rübergekommen. Für Rio habe es ein völlig anderes Briefing gegeben. »Da 2012 eine führende, wegweisende Industriemetropole der Aus­tragungs­ort war, stand das Rationale und Er­klärende im Vordergrund. In unserem Fall repräsentiert das Logo eine offe­ne, warme Kulturhauptstadt.«

 

Dem zerschmetterten Scherbenlogo von London setzen die Brasilianer ein fließendes Konzept entgegen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele wirbt ein 3-D-Logo für das Event, eine Logo-Skulptur. Die Inspiration lieferte ein Gebirgszug vor Rio de Janeiro, aus dem Tátil ein buntes End­losband aus drei verschmolzenen Tänzern formte. Mit viel Fantasie lässt sich auch das Wort Rio herauslesen. Weil das plastische Zeichen schwe­rer zu reproduzieren ist, soll es die Halt­barkeit über die kommenden vier Jahre garantieren. Im Sommer 2016 wird es dann, so die Vorstellung, auf dem Hö­hepunkt seiner Kraft angekommen sein und vor allem in den audiovisuel­len Medien – Fernsehen, Computer, Smartphone – Bestleistungen erzielen. Ein spannendes Konzept.

 

 


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