News
28.11.2014
Ready, Set, Enter: Einreichungen für den TDC ab sofort möglich
Bis zum 12. Dezember kann man seine Arbeiten für den TDC einreichen. Weitere Infos und Wettbewerbe hier:
28.11.2014
as soon as possible – Ausstellung von Andreas Uebele
Am 1.12. lädt Andreas Uebele zur Schau seiner grafischen Arbeiten in die ETH Zürich ein:
27.11.2014
Ausstellung »Inflexión / Turning Point«
Ein Einblick in die zeitgenössische spanische Architektur am 5. Dezember im »Aedes« in Berlin.
27.11.2014
HFBK Designpreis der Leinemann-Stiftung
Im Rahmen einer Ausstellung wird am 4. Dezember der HFBK-Designpreis für Bildung und Kunst im Museum für Kunst und Gewerbe verliehen.
26.11.2014
Korrektur »Die seltsame Orchidee«
Das von Katja Spitzer illustrierte »Tolle Heft« ist doch in jeder Buchhandlung erhältlich – die ISBN-Nummer steht jetzt im Artikel.
26.11.2014
Der erste »WaterColorBot«
Sein Nutzen ist fragwürdig, es sieht aber interessant aus wie der WaterColorBot digitale Artworks in Wasserfarbengemälde überträgt ...
26.11.2014
20 Jahre Freundeskreis des Hauses der Photographie
Der Freundeskreis feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm am 5. + 6. Dezember in den Deichtorhallen Hamburg:
25.11.2014
Original Illustrationen von Felix Scheinberger
Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Originalzeichnungen aus den Büchern des Illustrators online zu erwerben:
25.11.2014
Don’t Wake Daddy IX ab Samstag
Was soll man noch schreiben: Bereits zum 9ten Mal gibt es bei Feinkunst Krüger Europas schönste und größte Lowbrow Ausstellung
25.11.2014
Save the date: Markt der unabhängigen Verlage
»Andere Bücher braucht das Land 2014«: Am 6. und 7. Dezember findet in München der Markt + Ausstellung statt:
Kalender

27.11.14 / Bobingen

Art-Director Print (m/w)

massholder-gutmayer GmbH

26.11.14 / Stuttgart

Assistenz der Geschäftsführung (m/w)

Strichpunkt GmbH

26.11.14 / Stuttgart, Berlin

Account Manager (m/w)

Strichpunkt GmbH

25.11.14 / Köln

Reinzeichner/ Mediengestalter (m/w)

Meiré GmbH und Co KG

25.11.14 / Berlin

PHP-Entwickler (m/w) fest oder frei

Sunbeam Communications

 
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News
PAGE Redaktion zu
Media Markt: Die neue Schrift

Lieber Kreafol, da es sich hierbei um einen Corporate Font handelt, ist dieser nicht erhältlich.
28.11.2014
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Kreafol zu
Media Markt: Die neue Schrift

Sehr geehrte Dame nund Herren, wie und wo kann man sich die neuen MM Fonts und Schnitte herunterladen?. Sind diese ...
26.11.2014
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Carina zu
ADC Festival 2015 in St. Pauli: Creating the Digital Hype

Es wird ein Fest. Eine Ideenexplosion. Ich freu mich drauf.
25.11.2014
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Christopher zu
Plakatinvasion von Rocket & Wink

Kann mich da Sabine nur komplett anschliessen!
24.11.2014
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ursula strnad zu
Unsichtbares sichtbar machen: Geschäftsbericht von Strichpunkt

ein wunderschönes werk - die größere leistung ist aber, einen kunden zu finden, der diese aufwendige produktion ...
23.11.2014
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Die 5 Trends im Kommunikationsdesign

Die 5 Trends im Kommunikationsdesign

04.01.2012 Autor: admin

 

Immer zum Erscheinen der aktuellen Printausgabe der PAGE: »Die Fundstücke« von Jürgen Siebert. Freuen Sie sich über kühne Kommentare zu Trends, Entwicklungen, Ereignissen und dem ganz normalen Alltagswahnsinn eines Kreativen ... Heute: Trends im Kommunikationsdesign.

 

Wahrscheinlich ist im Moment kein Berufsfeld derart im Umbruch wie Design und Kommunikation. Wer mal fünf Minuten nicht aufpasst, wird links und rechts schon von neuen Geschäftsmodellen überholt. Gestern war es das Crowdsourcing, das einem die Jobs wegschnappte, heute treffen sich junge Designer zu zweitägigen Kreativsessions, bei denen sie neue Ideen für Produkte und Dienstleistungen entwickeln und anschließend kostenlos zur freien Nutzung ins Internet stellen. Bei meiner Tätigkeit als Blogger und Gastgeber der Creative Mornings Berlin bin ich auf fünf neue Trends in Kommunikation und Design gestoßen, die uns 2012 entweder umhauen oder beflügeln werden – je nach Einstellung. 

 

 

1 Projekte statt Kampagnen

2 Service Design

3 Social (immer online)

4 Content on Demand

5 Digitale Bücher (besser als gedruckt)

 

 

1 Projekte statt Kampagnen.

In­novative Marken praktizieren nach fast einem Jahrzehnt der digitalen Zweiweg-Kommunikation einen neuen Weg: Unternehmen, Agentur und Verbraucher arbeiten zusammen, um ein greifbares Ergebnis zu erzielen. Das kann ein neues Produkt sein oder eine soziales Projekt, das die Welt ein klein wenig besser macht. Ein Beispiel: Der Farbenhersteller Dulux hat gemeinsam mit UNICEF die Kampagne »Own A Colour« ins Leben gerufen. Jede Farbe kostet mindes­tens 1 Pfund Spendengeld. Der Käufer darf seiner Farbe einen eigenen Namen ge­ben und kurz begründen, was sie ihm bedeutet. Das Ziel: Alle 16,7 Millionen Farben zu verkaufen und den damit ver­bundenen Spendenbetrag zu erwirtschaften. Ähnliche Kampagnen: »The Sound of Football« (Pepsi) und »Back 4 The Future« (Nike).

 

2 Service Design.

Mobile Apps, Facebook-Spiele oder Microsites sind in aller Munde, auch im Marketing. Doch viele gehen am Verbraucher vorbei. Eine aktuelle Studie belegt: 80 Prozent aller Marken-Apps werden weniger als 1000 Mal geladen. Heute erwarten die Konsumen­ten mehr als eine digitale Visitenkarte oder ein Spiel ohne Nährwert. Ein Fall für Service Design. Nike hat auf dem iPod vorgemacht, wie man die Fans mittels Service beim Training unterstützt, sie an die Marke bindet und untereinander verbindet. Andere Beispiele: die Glastonbury 2011 App (Orange) und  www.sneakerpedia. com  (Foot Locker).

 

3 Social.

Ende des Jahres 2011 haben 96 der Top 100 der werbetreibenden Unternehmen in den USA viel Geld in soziale Netze gesteckt. Dabei hat sich Facebook praktisch zum schwarzen Loch des Online-Marketings gemausert, das pausenlos Budgets für Werbung, E-Commerce, Kundenbindung und Telemarketing verschluckt. Auch Twitter ist ein beliebtes Kommunikationsschwungrad. Im vergangenen Januar griff die niederländische Fluggesellschaft KLM auf diesem Kanal den Wunsch eines Ravers auf, einen Direktflug zu einem Dance-Festival nach Miami einzurichten. Bedingung: Er selbst solle dafür sorgen, dass die 351 Plätze verkauft werden. Es gelang ihm, und er bekam als Belohnung einen Freiflug. Andere Beispiele: »Tweetwalk« (Burberry) und »Mac & Cheese« (Kraft).

 

4 Content on Demand.

Das Fern­­­sehen leidet seit vielen Jahren unter Zuschauerschwund. Die Menschen wünschen Inhalte auf Abruf. Die jüngste (5.) Staffel der TV-Serie »Stromberg« haben die meisten nicht vorm Fernseher gesehen, sondern am Computer (MySpass.de), auf dem iPad (App-Store-Staffel-Abo) oder sie kauften gleich die DVD, die nach Ausstrahlung von Folge 1 erschien. Beim Berliner-Start-up Tape.tv können die Zuschauer rund um die Uhr Musikvideos anschauen und das Programm selbst gestalten; ein Blog und Social-Media-Kanäle baggern die Zuschauer heran. Andere Beispiele: »Biophilia« (Björk) und »WatchWith« (MTV).

 

5 Digitale Bücher.

Der große Weihnachtsverkaufshit im App Store war ein Buch, das auf einem TV-Special aus dem Jahr 1965 basiert: »A Charlie Brown Christmas«. Das Designbüro Loud Crow Interactive aus Vancouver hat den Klassiker fürs iPad als animiertes Buch zu neuem Leben erweckt. Die Fans des Comic-Familie aus der Feder von Charles M. Schulz können die Texte selbst lesen oder sich von den Originalstimmen vor­tragen lassen, sie können Weihnachtsbaumschmuck sammeln oder an ei­nem Adventskalenderspiel teilnehmen, um einen Preis zu gewinnen. Ein wunderbarer, interaktiver Spaß zum Preis für nur 5,49 Euro, abwechslungsreicher als ein Buch und sich ständig aktualisierend. Andere Beispiele: »The Human Body« (Dorling Kindersley) und »Me Books« (Ladybird).

 

Vor diesen Trends sollte kein Desig­ner die Augen verschließen. Zumal sie alle mit den bewährten Tools der visuellen Kommunikation arbeiten, die lediglich in neuen Schläuchen werkeln. Die Fragen der Stunde lauten also: »Wo sehe ich mich?« und »Was kann ich für euch tun?«.


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