News
27.08.2014
RAY kommt wieder!
RAY 2015 zeigt nächstes Jahr wieder herausragende internationale Positionen der zeitgenössischen Fotografie in Frankfurt und der Region:
27.08.2014
Future Innovators Summit auf der Ars Electronica 2014
Erstmals lädt das Festival vom 4. – 9. September zum globalen Summit, an dem renommierte Experten wie Joachim Sauter mitwirken:
27.08.2014
Fotobuch-Dummy-Award
Die preisgekrönten Arbeiten vom Dummy Award des Fotobookfestival sind ab sofort hier zusehen:
27.08.2014
Annual Multimedia Award: Anmeldeschluss nochmals verlängert
Go for Gold: Der neue Anmeldeschluss und Abgabetermin für die Unterlagen ist der 8. September. Weitere Infos und Wettbewerbe:
27.08.2014
Video: Is this the new iPhone 6?
Die Gerüchte um das neue iPhone häufen sich – The Second City Network zeigen ihre eigenen Vorstellungen zum Aussehen des iPhone 6:
26.08.2014
Gewinner der Zwölf Plakate
Congratulations! Die original Siebdruckplakate von Zwölf gehen an Nele, Veronika und Steffen ... Eine Mail an euch ist unterwegs!
26.08.2014
Arbeiten von Kurt Schwitters in Hannover
Von der Opernkarte bis zum Zeugnisheft: Typografische Arbeiten von Kurt Schwitters sind nun im Sprengel Museum Hannover zu sehen.
26.08.2014
Design Slam Berlin – Designer gesucht!
Der 2. Design Slam Berlin findet am 30.8. statt. Hierfür werden noch Designer gesucht, die gerne ihr Können unter Beweis stellen wollen:
25.08.2014
Bread & Butter bleibt in Berlin
Die Mehrzahl hat gesprochen: Die internationale Fachmesse für Street- und Urbanwear bleibt in der Bundeshauptstadt.
22.08.2014
Letzte Chance: PAGE verlost Siebdrucke von Zwölf
Originale Siebdrucke von Zwölf zu gewinnen – noch bis Montag mitmachen:
Kalender

28.08.14 / Dessau

Werkstattleiter (m/w) Medienzentrum/Video

Hochschule Anhalt (FH)

27.08.14 / München

Kommunikationsdesigner (m/w)

tisch13 GmbH

27.08.14 / Stuttgart

Creative Director / Editorial (m/w)

Strichpunkt GmbH

27.08.14 / Stuttgart, Berlin

Senior Konzeptionstexter / Editorial (w/m)

Strichpunkt GmbH

27.08.14 / Stuttgart

Key Account Manager / Online (w/m)

Strichpunkt GmbH

 
Kalender
News
Michael zu
Die 200 besten Illustratoren

Inbrax
27.08.2014
mehr
dcb zu
Die 200 besten Illustratoren

Inbrax
27.08.2014
mehr
David zu
Die 200 besten Illustratoren

Vince Low
27.08.2014
mehr
Susanne zu
Die 200 besten Illustratoren

Herakut
27.08.2014
mehr
Nela zu
Die 200 besten Illustratoren

Mein Lieblingsillustrator ist Nikolaus Heidelbach
27.08.2014
mehr


Line

Die 5 Trends im Kommunikationsdesign

Die 5 Trends im Kommunikationsdesign

04.01.2012 Autor: admin

 

Immer zum Erscheinen der aktuellen Printausgabe der PAGE: »Die Fundstücke« von Jürgen Siebert. Freuen Sie sich über kühne Kommentare zu Trends, Entwicklungen, Ereignissen und dem ganz normalen Alltagswahnsinn eines Kreativen ... Heute: Trends im Kommunikationsdesign.

 

Wahrscheinlich ist im Moment kein Berufsfeld derart im Umbruch wie Design und Kommunikation. Wer mal fünf Minuten nicht aufpasst, wird links und rechts schon von neuen Geschäftsmodellen überholt. Gestern war es das Crowdsourcing, das einem die Jobs wegschnappte, heute treffen sich junge Designer zu zweitägigen Kreativsessions, bei denen sie neue Ideen für Produkte und Dienstleistungen entwickeln und anschließend kostenlos zur freien Nutzung ins Internet stellen. Bei meiner Tätigkeit als Blogger und Gastgeber der Creative Mornings Berlin bin ich auf fünf neue Trends in Kommunikation und Design gestoßen, die uns 2012 entweder umhauen oder beflügeln werden – je nach Einstellung. 

 

 

1 Projekte statt Kampagnen

2 Service Design

3 Social (immer online)

4 Content on Demand

5 Digitale Bücher (besser als gedruckt)

 

 

1 Projekte statt Kampagnen.

In­novative Marken praktizieren nach fast einem Jahrzehnt der digitalen Zweiweg-Kommunikation einen neuen Weg: Unternehmen, Agentur und Verbraucher arbeiten zusammen, um ein greifbares Ergebnis zu erzielen. Das kann ein neues Produkt sein oder eine soziales Projekt, das die Welt ein klein wenig besser macht. Ein Beispiel: Der Farbenhersteller Dulux hat gemeinsam mit UNICEF die Kampagne »Own A Colour« ins Leben gerufen. Jede Farbe kostet mindes­tens 1 Pfund Spendengeld. Der Käufer darf seiner Farbe einen eigenen Namen ge­ben und kurz begründen, was sie ihm bedeutet. Das Ziel: Alle 16,7 Millionen Farben zu verkaufen und den damit ver­bundenen Spendenbetrag zu erwirtschaften. Ähnliche Kampagnen: »The Sound of Football« (Pepsi) und »Back 4 The Future« (Nike).

 

2 Service Design.

Mobile Apps, Facebook-Spiele oder Microsites sind in aller Munde, auch im Marketing. Doch viele gehen am Verbraucher vorbei. Eine aktuelle Studie belegt: 80 Prozent aller Marken-Apps werden weniger als 1000 Mal geladen. Heute erwarten die Konsumen­ten mehr als eine digitale Visitenkarte oder ein Spiel ohne Nährwert. Ein Fall für Service Design. Nike hat auf dem iPod vorgemacht, wie man die Fans mittels Service beim Training unterstützt, sie an die Marke bindet und untereinander verbindet. Andere Beispiele: die Glastonbury 2011 App (Orange) und  www.sneakerpedia. com  (Foot Locker).

 

3 Social.

Ende des Jahres 2011 haben 96 der Top 100 der werbetreibenden Unternehmen in den USA viel Geld in soziale Netze gesteckt. Dabei hat sich Facebook praktisch zum schwarzen Loch des Online-Marketings gemausert, das pausenlos Budgets für Werbung, E-Commerce, Kundenbindung und Telemarketing verschluckt. Auch Twitter ist ein beliebtes Kommunikationsschwungrad. Im vergangenen Januar griff die niederländische Fluggesellschaft KLM auf diesem Kanal den Wunsch eines Ravers auf, einen Direktflug zu einem Dance-Festival nach Miami einzurichten. Bedingung: Er selbst solle dafür sorgen, dass die 351 Plätze verkauft werden. Es gelang ihm, und er bekam als Belohnung einen Freiflug. Andere Beispiele: »Tweetwalk« (Burberry) und »Mac & Cheese« (Kraft).

 

4 Content on Demand.

Das Fern­­­sehen leidet seit vielen Jahren unter Zuschauerschwund. Die Menschen wünschen Inhalte auf Abruf. Die jüngste (5.) Staffel der TV-Serie »Stromberg« haben die meisten nicht vorm Fernseher gesehen, sondern am Computer (MySpass.de), auf dem iPad (App-Store-Staffel-Abo) oder sie kauften gleich die DVD, die nach Ausstrahlung von Folge 1 erschien. Beim Berliner-Start-up Tape.tv können die Zuschauer rund um die Uhr Musikvideos anschauen und das Programm selbst gestalten; ein Blog und Social-Media-Kanäle baggern die Zuschauer heran. Andere Beispiele: »Biophilia« (Björk) und »WatchWith« (MTV).

 

5 Digitale Bücher.

Der große Weihnachtsverkaufshit im App Store war ein Buch, das auf einem TV-Special aus dem Jahr 1965 basiert: »A Charlie Brown Christmas«. Das Designbüro Loud Crow Interactive aus Vancouver hat den Klassiker fürs iPad als animiertes Buch zu neuem Leben erweckt. Die Fans des Comic-Familie aus der Feder von Charles M. Schulz können die Texte selbst lesen oder sich von den Originalstimmen vor­tragen lassen, sie können Weihnachtsbaumschmuck sammeln oder an ei­nem Adventskalenderspiel teilnehmen, um einen Preis zu gewinnen. Ein wunderbarer, interaktiver Spaß zum Preis für nur 5,49 Euro, abwechslungsreicher als ein Buch und sich ständig aktualisierend. Andere Beispiele: »The Human Body« (Dorling Kindersley) und »Me Books« (Ladybird).

 

Vor diesen Trends sollte kein Desig­ner die Augen verschließen. Zumal sie alle mit den bewährten Tools der visuellen Kommunikation arbeiten, die lediglich in neuen Schläuchen werkeln. Die Fragen der Stunde lauten also: »Wo sehe ich mich?« und »Was kann ich für euch tun?«.


Verwandte Artikel

Line
Line
Kommentare
Kommentare: 2


Line
Cannes Lions 2014

Blick ins Studio

Awards: Gewinner

Werkschauen 2014

Services