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17.05.2013
Scholz & Volkmer relauncht EnBW Online-Auftritt
Die komplexe Energiewelt durch einfache, interaktive Tools leichter verständlich und spannend machen – das ist das Ziel der neuen Site:
17.05.2013
KulturInvest-Kongress 2013 - Jetzt Frühbucherrabatt sichern!
Das Event findet am 24. und 25. Oktober in Berlin statt, bis zum 30. Juni erhält man Tickets zum Frühbucherpreis:
17.05.2013
Prix Ars Electronica: Die GewinnerInnen 2013
Insgesamt 4.071 Projekte aus 73 Ländern wurden eingereicht, von einem Mensch-Maschine-Chor bis zu kosmopolitischen Hühnern:
17.05.2013
Webdesign online studieren
Die Online-Schule für Gestaltung (OfG) bietet ab November 2013 einen 9-monatigen Studiengang für Webdesign an:
17.05.2013
Stilvorlagen #8: Nächste Woche geht’s schon weiter!
Gestern noch war Nicolas Bourquin zu Gast, kommenden Donnerstag stellt Richard Niessen seine herrlich bunten Plakate vor:
17.05.2013
KOMET: Nominiert für den German Design Award 2014
Die Berner Agentur KOMET wurde jetzt mit der Zeitung zur Soirée graphique N°4 nominiert:
16.05.2013
»Foodwatch« verkündet Gewinner
Das Internet stimmte ab: Der »Goldene Windbeutel« 2013 für die dreisteste Werbemasche an Kindern, geht an Capri Sonne
16.05.2013
Heute Abend: Nicolas Bourquin bei Stilvorlagen
Nicolas Bourquin von onlab wird heute Abend zu Gast bei der Stilvorlagen Vortragsreihe in Hamburg sein:
16.05.2013
Böse Dinge im MKG
Ab heute läuft die Ausstellung in Hamburg, die Glitzer-Handys, Obama-Turnschuhe oder Salz und Pfeffer als pralle Oberweite zeigt:
16.05.2013
Einreichungsfrist für POS Award verlängert
Die Einreichungsfrist für den POS Marketing Award 2013 wurde bis zum 24. Mai verlängert !
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19.05.13 / München

Web-Entwicklung interaktives Design

Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH

17.05.13 / Hamburg

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17.05.13 / Hamburg

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argonauten G2 GmbH

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15.05.13 / München

User Interface / User Experience Designer (m/w)

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Der Baba zu
Neue Webseite für Nerdindustries

Innovativ—schön und gut. Diese Seite durchzuklicken und gar DURCHZULESEN ist allerdings äußerst mühsam... Großes ...
17.05.2013
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Stairway to Heaven

"Stairway to Heaven" gibt eine guten Einblick, welche Haltung die einzelnen Agenturen an den Tag legen. Die ...
17.05.2013
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Gewinnspiel: Sommerlaune

...auf Stück Wassermelone in der Hand (und vielleicht auch auf deb Füssen) und auf endlich keine Winterjacke, die ...
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Typotopografie Leipzig

Wieso ist Leipzig bitteschön rauer als andere Städte? Wegen dem rauen Klima in der Tieflandsbucht?
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Lucky Strike Rebranding – das denken die Experten

Sicherlich ist das alte Lucky Strike Logo eine Design-Ikone und es ist schade, dass es so nicht mehr auf der ...
13.05.2013
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Interview mit Leif Huff

Interview mit Leif Huff

04.07.2012 Autor: Wiebke Lang

 

»Wir stellen Hypothesen auf und überprüfen sie dann mit Experimenten« – Leif Huff, Geschäftsführer bei IDEO Deutschland, über Design Thinking als Haltung

 

Was ist die Voraussetzung für wirkliche Innovation?
Leif Huff: Man kann Methoden nicht einfach adaptieren, um ein Unternehmen innovativer zu machen. Innovationen entstehen aus einer Haltung heraus, die das gesamte Unternehmen teilt. Damit sich eine solche Hal­tung entwickeln kann, ist die Unterstützung von oben nötig. An erfolgreichen Start-ups sieht man, wie neue Ideen entstehen: Die Macher kennen ihre Märkte, haben sich mit den Bedürfnissen der Menschen beschäftigt und entwickeln daraus ihre Idee. Das ist auch unser Ansatz: Wir helfen Unternehmen, mehr Gespür für Menschen und Märkte zu bekommen. Das ist in großen Unternehmen häufig verloren gegangen.

 

Neben diesem beraterischen Ansatz gehört der klassische Gestaltungsprozess zum Leistungsspektrum von IDEO. Worauf kommt es dabei heute an?
»Design early.« Wir gehen früh mit Ansätzen in Prototypen – so wie in der Wissenschaft, wo eine Hypothese aufgestellt und dann in Experimenten überprüft wird. Je später man Ideen greifbar macht, desto teurer wird es, Änderungen umzusetzen. Da kann das Produktdesign von Digitaldesignern lernen: Die sind gewohnt, mit der Betaversion zu leben und sie ständig weiterzuentwickeln. Wichtig ist ein Prozess in kleinen Schritten, um abzugleichen, ob Ansätze funktionieren.

 

Nutzen Sie Crowdsourcing ? Und wo liegen die Grenzen solcher Methoden?
Wir unterhalten die offene Innovationsplattformwww.openideo.com. Mich macht die Zusammenarbeit in der Gruppe als Kreativer besser – das heißt aber nicht, das diese Prozesse demokratischer ablaufen. Es muss Entscheider geben, die den Verlauf steuern. Crowdsourcing ist geeignet, neue Ideen zu entwickeln. Aber dann muss man mit anderen Methoden in die Tiefe gehen. Welche da richtig ist, hängt immer von der Aufgabenstellung ab. Mit der Kombination verschiedener Techniken haben wir schon sehr gute Ergebnisse erzielt.

 

Was unterscheidet IDEO von anderen Innovationsberatungen?
Wir führen die Bedürfnisse von Menschen mit techni­schen und ökonomischen Möglichkeiten zusammen. Un­sere Sicht ist konsequent nutzerzentriert, unsere Researchmethoden basieren auf Empathie. Dabei haben wir einen unternehmensberaterischen Ansatz. Zuerst entwickeln wir die richtige Fragestellung für den Kunden, indem wir seine Bedürfnisse hinterfragen. Das führt dazu, dass sich Projekte immer wieder anders entwickeln, als sie am Anfang definiert .

 

Was bewirkt Design Thinking in Wirtschaft und Designindustrie?
Design Thinking ist ein fester Begriff geworden, weil es sich dabei um einen Ansatz handelt, der für unterschied­lichste Fragestellungen eingesetzt werden kann. Es geht dabei um eine Haltung und um menschliche Bedürfnis­se. Die Denkweise hilft Unternehmen, effizienter, schnel­ler und erfolgreicher zu werden.

 

Gibt es Situationen, in denen Design Thinking keinen Sinn macht?
Wenn ein Unternehmen den Anspruch äußert, innovativer zu werden, aber nicht bereit ist, dafür neue Prozes­se aufzusetzen, braucht man nicht weiterzumachen. In solchen Fällen sind wir nicht die richtigen Partner.

 

 


 

Vom schnellen Verkauf zum respektvollen Dialog

Im Auftrag des internationalen Finanzdienstleisters GE Money Bank hat IDEO Filialen für Osteuropa entwickelt

 

Für GE Money Bank entwickelte IDEO ein Bankfilialkonzept für Russland, Polen und Tschechien. Banken in Osteuro­pa haben ein sehr schlechtes Image – nun ging es darum, den Finanzdienstleister als Partner auf Augenhöhe zu präsentieren. Der Kunde sollte zu­frie­de­ner werden bei niedrigen Zusatz­kosten für Umbau und Personalbedarf.

 

IDEO startete mit der Sammelphase, in der es darum geht, Menschen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Resear­cher begleiteten Bankkunden im Alltag, besuchten mit ihnen Supermärkte, Post und Bank. Aus diesen Beobachtungen müs­sen Schlüsse gezogen, Thesen auf­gestellt und interpretiert werden: Was brauchen Menschen wirklich? So gab es unter den Bankkunden großes Miss­trauen gegen Banken, der Gang zur Fi­liale galt als notwendiges Übel.

 

Anschließend begann die Synthesephase, in der die Einsichten in neue Ideen überführt wurden. Dabei entstand für GE Money Bank nicht nur ein Konzept für eine offene, an ein Res­tau­rant erinnernde Filialarchitektur, auch die Beratungsdienstleistungen wurden überarbeitet. Schnell ging IDEO in die Experimentierphase über, in der die Thesen mit Prototypen überprüft und weiterentwickelt werden. Dabei arbei­ten die Kreativen mit Modellen aller Art: von Pappmodellen bis hin zu Prototypen und Betaversionen. Für GE Money Bank wurde etwa eine Testfiliale eröffnet und im Tagesgeschäft auf ihre Wirkung überprüft.

 

Bei der Entwicklung von Dienstleis­tungen arbeitet IDEO mit filmischen Mitteln, in denen Szenarien nachgestellt werden können. Nutzer testen in Rollenspielen Kommunikationsprozes­se. Da­bei ändert sich sehr häufig die Fragestellung des Auftrags – in diesem Fall von »Wie gelangen wir schnell zu einer Transaktion?« zu »Wie können wir Kunden beraten, um das Verhältnis zu verbessern?« 

 


 

Diese Beiträge sind erschienen im Rahmen der Titelgeschichte »Idee komm raus« in PAGE 08.2012.

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