News
24.10.2014
Save the date: 17. KölnDesign Gründer- und Profitag
Der Gründer- und Profitag am 28. November 2014 steht unter dem Motto »Erfolgreich im Beruf und Wettbewerb um Auftraggeber«:
24.10.2014
Econ Awards 2014 in Berlin verliehen
Die Preisträger wurden gestern in 11 Kategorien ausgezeichnet. Die einzige Platin-Auszeichnung geht an die Deutsche Telekom AG:
23.10.2014
Neptun Award 2014
Nachwuchsgewinner reisen im Mai zur Creative Week nach New York. Jetzt mitmachen!
23.10.2014
Vortrag Sound Branding
Am 21. November sind alle Interessierten herzlich zu wirDesign eingeladen, die Marke mit den Ohren zu »sehen«
23.10.2014
Gewinner des 4. Lovie Awards
Die Winners Gallery des Lovie Awards bietet eine Menge Inspiration.
22.10.2014
Ausschreibung: Werkschau photo15
Innovativ, frech und frisch sollen sie sein, die Beiträge zur photo15. Bis zum 21. November 2014 kann man seine Fotoarbeiten einreichen:
22.10.2014
Morgen: Eröffnung Raumwelten 2014
Die Plattform für Szenografie, Architektur und Medien in Ludwigsburg wartet dieses Jahr mit einem neuen Konzept auf:
22.10.2014
Hello, is it Meme you’re looking for?
Lassen sich Internet-Memes im redaktionellen Kontext produzieren? Thilo Kasper wird es einen Monat lang bei Zeit Online ausprobieren:
21.10.2014
Save the date: Kölner Designpreis
Am 30.10. werden im MAKK Köln die Gewinner des Designpreises geehrt, die zugehörige Ausstellung läuft bis zum 23.11.2014:
21.10.2014
Cresta Awards 2014 – Die Gewinner stehen fest
77 Einsendungen aus 17 Ländern haben Gold, Silber oder Bronze gewonnen – Heimat Berlin sogar den Grand Prix für den »Hornbach Hammer«:
Kalender

24.10.14 / Fuschel am See (Österreich)

PR / Communications Manager (m/w)

zooom productions GmbH

24.10.14 / Fuschel am See (Österreich)

Senior Print Designer (m/w)

zooom productions GmbH

23.10.14 / Kissing

Creative Director (m/w)

Würth Inter Werbung GmbH

23.10.14 / Fuschel am See (Österreich)

Adobe Air Mobile App Developer (m/w)

zooom productions GmbH

23.10.14 / Fuschel am See (Österreich)

Social Media Manager (m/w)

zooom productions GmbH

 
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News
Gärtner zu
Das Visitenkarten-Buch

Dem Vorredner möchte ich mich anschließen. Da ich sie bisher woanders nicht gesehen habe, lebe ich in dem Glauben, ...
23.10.2014
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Achim zu
Corporate Design für Restaurant Florent

Schön auch das handwerkliche Detail, dass die symmetrisch aufgebauten Motive nicht einfach nur geistlos gespiegelt sind.
16.10.2014
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Gonzo zu
BILD.MACHT.DESIGN - Veronika Illmer im Interview

Also ich lese tatsächlich keine Bild-Zeitung. Ich brauche meine Hirnzellen noch.
14.10.2014
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Marv zu
Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

Glückwunsch an alle Gewinner!
14.10.2014
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PAGE Redaktion zu
Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

Das Los hat über die Gewinner entschieden. Freuen dürfen sich: Manfred R. (36), Sebastian (67) und Martin (141). ...
13.10.2014
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TYPO 2012 - Der zweite Tag

TYPO 2012 - Der zweite Tag

19.05.2012 Autor: Sabine Danek

 

SMS-Farming, anfriffslustige Duschvorhänge - und wunderbare, in Beton gegossene Witze: der zweite Tag der TYPO 2012.

 

 

Unternehmensberater Jan Teunen kam mit einer Louis-Vuitton-Tasche mit »Fear Is Energy« Aufdruck, einem Plastikschwein darin und mit dem Versprechen, den Zuschauer an diesem Morgen Kraft zu geben.

 

 

Am Anfang ließ er diese aber erstmal raus – mit der grausamen Realität, dass Ferkeln u. a. in Deutschland ohne Betäubung der Ringelschwanz abgeschnitten wird, da sie sich ihn sonst vor Langeweile und Uninspiriertheit in den Ställen gegenseitig abbeißen. Er übertrug das auf moderne Bürowelten, die seiner Meinung nach eher Terrorzellen ähneln - und appellierte an die Gestalter statt des Corporate Bullshit eine Welt zu schaffen, in denen die Menschen nicht Bonsais sind, die in viel zu kleinen Töpfen eingepfercht sind, um sich zu entfalten und endete nach einem Parcoursritt durch Philosophie und Kulturgeschichte bei der positiven Vision, dass moralische, kulturelle und ästhetische Kräfte in der Wirtschaft der Zukunft immer wichtiger werden.

 

 

Was Nachhaltigkeit seiner Meinung nach für das Grafikdesign bedeutet, machte anschließend der Schweizer Designer und Typograf Ruedi Baur klar, der sich erst einmal für die Nachhaltigkeit Tegels bedankte und dass er dort doch noch ein paar Mal wird landen können.

 

 

In der Gestaltung setzte er auf Informationsdesign, um die Demokratie zu verbessern und den Menschen in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit hilft, bewusstere Entscheidungen zu treffen. Nicht auf Kampagnen, die Moral-Keulen schwingen, sondern die zur Mitbestimmung auffordern, das Weniger als Mehr propagieren und eine neue Gesellschaft, die handwerklicher, unperfekter und individueller ist.

 

 

Konkreter wurden die Vision bei Nat Hunter, ehemals Airside und Three Trees Don’t Make a Forest, die Projekte wie We Farm vorstellte, bei denen südamerikanische und afrikanische Kaffeebauern per SMS ihr Wissen zum Kaffeeanbau austauschen können und einmal mehr eine Zukunft propagierte, die statt auf Produkte auf Services setzt.

 

 

Mit spanischer Leidenschaft stellte die »Öko-Designerin« Petz Scholtus eine ganze Reihe von nachhaltigen Projekten vor, die von Nudie Jeans, deren Hersteller dazu aufrufen, die Jeans nicht zu waschen, sondern sie in den Kühlschrank zu legen, um ungewünschte Gerüche herauszufrieren, einem Duschvorhang, der sich aufbläst und, will man nicht in ihm gefangen sein, dazu zwingt, die Duschzeit zu verkürzen, Toiletten, die das Wasser aus dem Waschbecken benutzen bis zu Straßenlaternen, die sich gemäß des Mondscheins, selber dimmen.

 

 

Humorvoll wurde es zum Schluss, als der Rechtsanwalt und Typograf Matthew Butterick very american und sehr nachhaltig dafür plädierte, sich nicht mit der Mittelmäßigkeit von Webfonts zu arrangieren und der katastrophalen Gestaltung von Kindle- und iBooks, sondern selber die Initiative zu ergreifen – und bei Andy Altman von why not associates, der von »Dinner For One« den Bogen zu dem grandiosen Blackpool Comedy Carpet spannte, der in Form von in Beton gegossenen Witzen das Werk von über 1000 Comedians am Strand von Englands Comedy-Hauptstadt Blackpool ehrt. 


 

Ein gigantisches Unternehmen, das fünf Jahre in Anspruch nahm und der in einer eigens eingerichteten Fabrik aufwendig und in Kleinstarbeit gegossen wurde.

 

 

Mit Nachhaltigkeit hatte das nichts zu tun, wie Altman selbst immer wieder augenzwinkernd bemerkte, aber war ein Höhepunkt der bisherigen »sustain« TYPO.


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