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Neuer Font »LU LU«
Der gabelförmige Display-Font von Pascal Barry ist bei YouWorkForThem erhältlich – mit einem Startpreis von 7,30 Euro:
02.09.2014
Neuzugang bei UPPERorange
Der Illustrator Denis Faneites ist ab sofort bei UPPERorange Berlin vetreten:
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Kreativ Nacht St.Pauli 2014
Vom 5.-7. September laden Künstler und Kreativbetriebe auf St.Pauli ein zu Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Performances.
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Fantoche Festival 2014
Fantoche hat einen neuen Festival Trailer dank Michael Frei, dem Gewinner des Schweizer Wettbewerbs 2013:
29.08.2014
Video: Traffic Design Festival 2014 in Polen
Jedes Jahr treffen sich Künstler aus aller Welt in Gdynia, um die Häuserwände der Stadt zu verschönern. Dieses Video zeigt die Ergebnisse:
29.08.2014
Crypto-Party Weimar: anonym Surfen und E-Mails verschlüsseln für alle
Am Donnerstag, 4. September, lädt die Professur Mediensicherheit der Bauhaus-Universität Weimar zur zweiten öffentlichen Crypto-Party ein:
28.08.2014
Preisnachlass auf Neue Aachen-Familie
81% Preisnachlass auf komplette Neue Aachen-Familie nur 24 Stunden verfügbar
28.08.2014
BREAD & BUTTER bleibt ein Berliner!
BREAD & BUTTER wird zur kommenden Saison wie gewohnt auf dem ehemaligen Flughafen Berlin–Tempelhof vom 19.–21. Januar 2015 stattfinden.
28.08.2014
Twitter eröffnet Büro in Hamburg
Nach großen Internetfirmen wie Google, Facebook und Xing hat nun auch Twitter ein Büro in Hamburg eröffnet:
28.08.2014
BERLIN GRAPHIC DAYS #4
Vom 30. bis 31.8. 2014 findet der Art Market der BERLIN GRAPHIC DAYS #4 in der Urban Spree Galerie statt
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Stephie zu
Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

mein erstes Praktikum nach meinem Abschluss 2006 bei United Designers Network, damals noch am Viktoria Luise Platz. ...
02.09.2014
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TYPO 2012 - Der zweite Tag

TYPO 2012 - Der zweite Tag

19.05.2012 Autor: Sabine Danek

 

SMS-Farming, anfriffslustige Duschvorhänge - und wunderbare, in Beton gegossene Witze: der zweite Tag der TYPO 2012.

 

 

Unternehmensberater Jan Teunen kam mit einer Louis-Vuitton-Tasche mit »Fear Is Energy« Aufdruck, einem Plastikschwein darin und mit dem Versprechen, den Zuschauer an diesem Morgen Kraft zu geben.

 

 

Am Anfang ließ er diese aber erstmal raus – mit der grausamen Realität, dass Ferkeln u. a. in Deutschland ohne Betäubung der Ringelschwanz abgeschnitten wird, da sie sich ihn sonst vor Langeweile und Uninspiriertheit in den Ställen gegenseitig abbeißen. Er übertrug das auf moderne Bürowelten, die seiner Meinung nach eher Terrorzellen ähneln - und appellierte an die Gestalter statt des Corporate Bullshit eine Welt zu schaffen, in denen die Menschen nicht Bonsais sind, die in viel zu kleinen Töpfen eingepfercht sind, um sich zu entfalten und endete nach einem Parcoursritt durch Philosophie und Kulturgeschichte bei der positiven Vision, dass moralische, kulturelle und ästhetische Kräfte in der Wirtschaft der Zukunft immer wichtiger werden.

 

 

Was Nachhaltigkeit seiner Meinung nach für das Grafikdesign bedeutet, machte anschließend der Schweizer Designer und Typograf Ruedi Baur klar, der sich erst einmal für die Nachhaltigkeit Tegels bedankte und dass er dort doch noch ein paar Mal wird landen können.

 

 

In der Gestaltung setzte er auf Informationsdesign, um die Demokratie zu verbessern und den Menschen in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit hilft, bewusstere Entscheidungen zu treffen. Nicht auf Kampagnen, die Moral-Keulen schwingen, sondern die zur Mitbestimmung auffordern, das Weniger als Mehr propagieren und eine neue Gesellschaft, die handwerklicher, unperfekter und individueller ist.

 

 

Konkreter wurden die Vision bei Nat Hunter, ehemals Airside und Three Trees Don’t Make a Forest, die Projekte wie We Farm vorstellte, bei denen südamerikanische und afrikanische Kaffeebauern per SMS ihr Wissen zum Kaffeeanbau austauschen können und einmal mehr eine Zukunft propagierte, die statt auf Produkte auf Services setzt.

 

 

Mit spanischer Leidenschaft stellte die »Öko-Designerin« Petz Scholtus eine ganze Reihe von nachhaltigen Projekten vor, die von Nudie Jeans, deren Hersteller dazu aufrufen, die Jeans nicht zu waschen, sondern sie in den Kühlschrank zu legen, um ungewünschte Gerüche herauszufrieren, einem Duschvorhang, der sich aufbläst und, will man nicht in ihm gefangen sein, dazu zwingt, die Duschzeit zu verkürzen, Toiletten, die das Wasser aus dem Waschbecken benutzen bis zu Straßenlaternen, die sich gemäß des Mondscheins, selber dimmen.

 

 

Humorvoll wurde es zum Schluss, als der Rechtsanwalt und Typograf Matthew Butterick very american und sehr nachhaltig dafür plädierte, sich nicht mit der Mittelmäßigkeit von Webfonts zu arrangieren und der katastrophalen Gestaltung von Kindle- und iBooks, sondern selber die Initiative zu ergreifen – und bei Andy Altman von why not associates, der von »Dinner For One« den Bogen zu dem grandiosen Blackpool Comedy Carpet spannte, der in Form von in Beton gegossenen Witzen das Werk von über 1000 Comedians am Strand von Englands Comedy-Hauptstadt Blackpool ehrt. 


 

Ein gigantisches Unternehmen, das fünf Jahre in Anspruch nahm und der in einer eigens eingerichteten Fabrik aufwendig und in Kleinstarbeit gegossen wurde.

 

 

Mit Nachhaltigkeit hatte das nichts zu tun, wie Altman selbst immer wieder augenzwinkernd bemerkte, aber war ein Höhepunkt der bisherigen »sustain« TYPO.


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