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07.02.2012   @ur_synchrights

Na, ja ... Kreation kann man zu diesem Klumpfuss-Design wohl nicht sagen. Und für knapp 60 Dollar so hässlich ...
06.02.2012   Marc

Klingt sehr spannend! Danke für den tollen Tipp!
06.02.2012   Kluge

Scheußlich, der Uhrenfreund wendet sich mit Schaudern ab...
03.02.2012   Anna Weilberg

Im zugehörigen Heft-Artikel wird deutlicher, warum sich unsere Autorin gerade diese Tattoos ausgesucht hat.
02.02.2012   mark

Out the money from art!
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Facebook Hack für den WWF: »Kämpfe mit!«

Facebook Hack für den WWF: »Kämpfe mit!«

03.06.2010 Autor: Verena Dauerer

 

Facebook einmal auf den Kopf stellen und hacken - wer zu viel Zeit in dem sozialen Netzwerk verbringt, wird an dieser Anwendung seine Freude haben. 

 

Als Guerilla Aktion für den WWF (World Wildlife Fund) erstellte die Hamburger gelee royale medien GmbH eine Flash-Microsite unter dem Motto »Kämpfe mit!«. Bei dem »Facebook Hack« loggt sich der User über die Seite http://fb.wwf.de/ mittels Facebook-Connect ein und erlebt dann, wie sich sein Facebook Profil dramatisch verdunkelt und völlig in einer schwarzen Lache verschwindet.

 

Geschäftsführer Torsten Ziegler und Entwicklerin Kinga Kujat erklären PAGE online Konzeption und Programmierung der »Kämpfe mit!« Kampagne:

 

 

Wie wurde die Anwendung konzipiert?

Torsten Ziegler: Die Konzeption erfolgte auf Basis eines Briefings durch unseren Kunden WWF Deutschland, der mit seiner diesjährigen Kampagne im »Jahr des Tigers« auf dessen drohende Ausrottung aufmerksam machen will. Die Aufgabe bestand darin, die dramatische Situation der letzten 3200 noch freilebenden Tiger auf Facebook zu thematisieren und in der jungen Zielgruppe neue Freunde für das dortige Profil des WWF Deutschland zu gewinnen. Wir entwickelten dazu eine starke und tragfähige Idee, die sich nahtlos in die Spezifika von Facebook einbettet und innerhalb des sozialen Netzwerks echtes Potenzial für ihre Viralisierung birgt. Unser Ziel war es, ein emotional eindringliches Erlebnis schaffen, das die User in ihrer vertrauten Privatwelt überrascht und die Dramatik des Tigersterbens möglichst hautnah transportiert. So kamen wir darauf, die ganz private Welt der Facebook-User zu highjacken, zu rekonstruieren und schließlich – in guter Absicht – zu manipulieren.

 

 

 

Womit wurde der »Facebook Hack« programmiert?

Torsten Ziegler: Die Anwendung wurde vollständig in Flash realisiert, um den gewünschten dramaturgischen Ablauf und die visuelle Qualität sicherstellen zu können. Die Anbindung an die Live-Daten von Facebook erfolgt via Facebook-Connect-Schnittstelle. Die ausgelesenen Nutzerdaten werden ebenfalls in Flash verarbeitet, um das individuelle Nutzerprofil als Basis für unsere Anwendung nachzubauen.

 

 

Wie war die Herangehensweise?

Kinga Kujat: Zunächst wurden die über Facebook-Connect ermittelten Daten in Flash und danach in die CS4 Professional-Umgebung integriert. Es folgten der grafische Aufbau und die Belegung mit Funktionalitäten in Flash Actionscript 3.0. Abschließend wurde eine generative Ästhetik mit Animationen über den Effekt »Perlin Noise« von Actionscript 3.0 erzeugt.

 

 

Wie war die Zusammenarbeit mit Facebook?

Torsten Ziegler: Leider schlecht, weshalb wir uns inmitten des Projektverlaufs konzeptionell und technisch mit einer veränderten Connect-Schnittstelle und massiven Umbauten der Facebook-Grundfunktionen auseinandersetzen mussten. So wurden die Fan-Seiten abgeschafft und aus den Fans wurde die »Gefällt mir«-Funktion.

 

 

Mussten rechtliche Grundlagen bei der Zusammenarbeit mit FB eingehalten werden?

Torsten Ziegler: Ja. Die Vorgaben von Facebook wurden von uns zu jedem Zeitpunkt vollständig berücksichtigt. Um die datenschutzrechtlichen Bedenken einzelner User zu zerstreuen, haben wir eingangs einen Hinweis auf die vertrauliche Behandlung der Userdaten und deren Löschung am Ende unserer Anwendung platziert.

 

Wir bedanken uns für das Gespräch!

 


 


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