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Das auf 250 Exemplare limitierte und handsignierte Siebdruckmagazin »Shake Your Tree« ist jetzt erhältlich.
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iOS5 und iCloud: Was bringts?

iOS5 und iCloud: Was bringts?

14.10.2011 Autor: Thomas Kaltschmidt

 

Seit einigen Tagen stehen Apples iOS5 und iCloud zum Download bereit. Wie sind die ersten Praxiserfahrungen?

Der Ansturm war vorherzusehen. Am Mittwochabend glühten die Internetleitungen, denn die Updates für iOS und Mac OS X Lion wurden von Apple und der Presse wahrlich genügend schmackhaft gemacht Der Download des iOS5-Updates zog sich jedoch hin und die Installation lief bei vielen Anwendern dann auch nicht ganz reibungslos. Fehlermeldungen ohne einen Informationsgehalt (Fehler 3200) ließen für einen Moment zweiflen, dass man ein typisches Apple-Produkt vor sich hat. Der Grund war eine völlige Überlastung der Apple-Server, eigentlich beachtlich, dass diese nicht komplett ausgefallen sind. Wer nicht sofort aufgegeben hat und den iOS5-Updatevorgang immer wiederholt hat, kam irgendwann zum Apple-Autorisieungsserver durch und die Installation ging los.


iOS5 sowie das Lion-Update ließ sich dann in unseren Tests ohne weitere Macken installieren. Alle Apps auf dem iPhone4 liefen ohne Probleme, mit Ausnahme von Facebook, das während des Start-Vorganges abstürzte. Es dauerte aber nur wenige Stunden, bis ein Update der Facebook-App das Problem behob. iOS5 macht im ersten Praxiseinsatz eine sehr gute Figur. Auch wenn sich optisch wenig geändert hat, das Handling fühlt sich noch flüssiger an, das fällt vor allem auf dem iPad 2 auf. Das Stöbern im Internet ist deutlich performanter. Aber die vielleicht wichtigste Neuerung: iPhone und iPad werden selbstständig. Apple-Fan Stefan Telegdy von Nerd Communications: „So ganz nebenbei sind iPhone und iPad mit dem neuen iOS ab sofort eigenständige Computer. Ich benötige keinen anderen Rechner mehr, um Updates, Songs oder Backups zu übertragen. Jetzt darf man also ernsthaft von Mobile Computing sprechen.“


Die interessantesten Neuerungen: Erinnerungen und Nachrichten kann der User nun wie ein Rollo von oben in den Screen herunter ziehen, egal in welcher App man sich gerade befindet. So geht keine SMS oder wichtige Nachricht mehr verloren. Welche App in der Mitteilungszentrale etwas anzeigen darf, ist sehr genau in den Voreinstellungen definierbar. Coole Idee: Die virtuelle Tastatur ist vertikal nun frei verschiebbar. Sie splittet sich dann in zwei Teile, wird leicht transparent und kompakter. Die Bedienung ist dennoch leichtgängig, man sieht mehr vom Screen.

 

Aperture 3.2 hat direkten Zugriff auf den Fotostream in der Apple-Cloud, leider ist aber Mac OS X Lion Voraussetzung, Snow Leopard-Anwender schauen in die Röhre

 

 

Das neue iCloud ist für iOS-Devices eine große Sache. Nicht nur wegen der Entkoppelung von iTunes für Systemupdates. Auch Backups, Dokumente, Fotos und Musik können hierüber automatisch synchronisiert werden, wenn man das will. Das automatische Verteilen von Musik will leider noch nicht funktionieren, es ist für Deutschland noch nicht freigeschaltet. Aperture hat nach einem Update nun direkten Zugriff auf die Fotosammlung in der Wolke, Fotostream genannt. Das ist genial. Schnell ein Foto mit dem iPhone schießen, nach wenigen Sekunden steht das Foto auf dem Rechner in Aperture und natürlich auch auf dem iPad zur Verfügung – schnelle WLAN-Verbindung vorausgesetzt. Über Mobilfunk ist es nicht möglich und auch nicht ratsam. Einen Haken hat das Ganze aber doch: iCloud funktioniert nur mit Mac OS X Lion, nicht in Snow Leopard. Bleibt zu hoffen, dass Apple hier ein Update für den Schneeleoparden nachlegt.


Viele User stellen sich nun die Frage: Wie kann ich meine vorhandene Mobile.me-Adresse auf den iCloud-Dienst umstellen. Das geht recht einfach. Dafür hat Apple die Seite www.me.com/move eingerichtet. Aber Vorsicht: Das macht nur Sinn, wenn Sie bereits Mac OS X Lion installiert haben, und das ist für den Produktionseinsatz ja noch nicht unbedingt ratsam.


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