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17.09.2014
Annual of European Cultural Brands 2015
Der europäische Wegweiser für unternehmerische Kulturförderung erscheint als Printausgabe und als kostenfreie Online-Version:
17.09.2014
B3 Autumn School in Frankfurt/Main
Vom 29. September bis 4. Oktober 2014 kann man die neuesten Entwicklungen und Trends des bewegten Bildes praktisch erleben:
17.09.2014
Innovation Lab – Creating New Formats for Future TV
Wie sehen die TV-Formate der Zukunft aus? Der Workshop von Eyes & Ears of Europe findet am 9. & 10. Oktober 2014 bei PULS 4 in Wien statt:
17.09.2014
Illustratoren und Fotografen aufgepasst!
Nur noch bis 20. September können Illustratoren und Fotografen bei den großen neuen (und kostenlosen) GoSee Awards mitmachen.
16.09.2014
Redesign der Financial Times
Erstes Redesign der Print-Ausgabe seit 2007: Die Financial Times erschien am Montag im neuen Design mit modernerer Schrift.
16.09.2014
1. Bornheimer Designpreis 2014
Mode-, Schmuck- , Industrie-, Grafik-Designer oder Designstudenten sind eingeladen ihre neuesten Designkreationen vorzustellen:
16.09.2014
DUBL TRUBL im Urbanspree
Am Donnerstag gibt's im URBAN SPREE die Gruppenausstellung DUBL TRUBL – 90 Künstler haben 45 Kunstwerke geschaffen:
15.09.2014
Wettbewerb: Neues Symbol für »Speichern unter« gesucht
Die gute alte Floppy Disk hat ausgedient – wie könnte ein zeitgemäßes Symbol aussehen? Deadline: 30. September 2014
15.09.2014
Pictoplasma in Mexiko
Ab dem 19. September macht die Character-Ausstellung erstmals Halt im Museum for Contemporary Art MARCO in Monterrey, Mexiko:
15.09.2014
Saatchi & Saatchi-Recruiting-Veranstaltung
Am 26.09. laden Saatchi & Saatchi zu der Podiumsdiskussion »Werbung ist tot! Oder riecht sie nur komisch« in Berlin ein:
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Harald Geisler zu
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Stimme Julia zu. Credit where credit is due: Étienne de Crécy - Le Patron Est Devenu Fou Super Discount 1996 ...
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In meinen Studiums (im Modul Typografie), habe ich mich eine zeitlang mit Erik Spiekermann befasst, als es darum ...
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Gewinnspiel – PAGE verlost 3 Spiekermann-Bücher

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Apple Video – alles nur geklaut?

Das Intro von Apple bzw. TBWA ist dennoch emotionaler.
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Open-Source-Publishing Systeme für Online und Print

Open-Source-Publishing Systeme für Online und Print

09.01.2013 Autor: Verena Dauerer

Die Berliner Entwickler von Sourcefabric veröffentlichen sowohl Open Source CMS für Newsredaktionen als auch Tools für die eBook-Branche und digitale Radiostationen. Ein Interview mit Chief Operating Officer Fabienne Riener zu Open Source.

 

Der Schwerpunkt von Sourcefabric liegt auf Online- und Print-Publishing. Die Berliner entwickeln Content Management Systeme für Newsredaktionen, ihr Steckenpferd ist das Open-Source-CMS Newscoop. Aber auch für den eBook-Bereich gibt es ein browserbasiertes Tool für einzelne Autoren oder auch Gruppen, die gemeinschaftlich an einem Buch arbeiten und es veröffentlichen wollen: Booktype. Und für Radiomacher gibt es Airtime, ein Tool zur Verwaltung einer Radiostation allein über das Internet. Das Besondere der Entwickler von Sourcefabric: Jede Software wird open source veröffentlicht, ist also kostenfrei herunterladbar. Fabienne Riener ist Chief Operating Officer bei der Entwicklerfirma mit Sitz in Berlin. Für PAGE Online erklärt sie die Vorteile der Open-Source-Tools:

 

PAGE: Warum hat sich Sourcefabric dem Entwickeln von Open Source-Tools verschrieben?

 

Fabienne Riener: Open Source hat eine Menge Vorteile gegenüber den proprietären Nachbarn. Seit Jahren arbeiten wir mit Journalisten in verschiedenen Ländern, von der Schweiz bis nach Georgien und Afrika, und sind Teil eines unglaublich spannenden Netzwerkes von innovativen, cleveren und mutigen Menschen. Seit Anfang 2012 entwickeln wir auch ein Tool für die Buch- und eBook-Branche, Booktype, und da gibt es sehr spannende Überschneidungen mit Journalismus. Im Grunde geht es bei all unseren Tools darum, die zentrale Herstellung von Qualitätsinhalten zu ermöglichen und über verschiedene Kanäle zu publishen - unabhängig von Geräten und Plattformen.

 

 

Was sind die Vorteile bei der Entwicklung?

 

Durch den Open Source Ansatz fallen keine Lizenzgebühren an, was natürlich gut für die Nutzer ist. Die Möglichkeit eine globale Community von Entwicklern, Kunden, Partnern und anderen Gleichgesinnten aufzubauen, ist von unschätzbarem Wert, da Entwicklungen dadurch sehr schnell und innovativ passieren können. Und da jeder auf den Source Code zugreifen kann, sind unsere Tools auch zukunftsträchtig für den Fall, dass es Sourcefabric irgendwann nicht mehr geben sollte. 

 

 

Wieso haben Sie sich gerade auf den Publishing Bereich spezialisiert? Bei der aktuellen Lage der Printzeitungen sind ja auch neue Modelle dringend nötig ...

 

Der Journalismus muss sich schon seit längerer Zeit neuen Herausforderungen stellen, in der Buchbranche ist das erst seit dem Aufkommen der eBooks wirklich deutlich geworden. Beide Branchen müssen neue Wege finden, ihre online und offline Produkte besser zu produzieren und zu vermarkten. Und wir können Lösungen anbieten, zum Teil durch unsere Tools, aber auch durch unsere Erfahrungen. Technologien können eine Menge ermöglichen, können Arbeitsabläufe optimieren und Zugang zu Distributionskanälen bieten. Aber jeder Ansatz muss analysiert und geprüft werden - was für eine Zeitung funktioniert, führt bei einer anderen nicht zwangsläufig zum Erfolg. Da muss man sich zum Beispiel auch die Redaktionen, die Menschen hinter den Produkten, anschauen und verstehen, was ihre Motivationen sind, ihre Stärken, Schwächen und ihre Ideen. 

 

 

Booktype Pro ist nicht nur ein Open-Source-Tool zum kollaborativen Publishen von Büchern, es ist auch eine Plattform mit integriertem Chat System. Was sind die Vorteile?

 

Booktype ist ein browserbasiertes Tool, um Bücher und eBooks zu erstellen. Es ermöglicht das kollaborative Schreiben mit sofortiger Aktualisierung und dem Arbeiten mit verschiedenen Versionen. Durch die eingebaute Chat-Funktionen können sich die Autoren während des Schreibprozesses austauschen. Autor, Lektor und Übersetzer können so gleichzeitig an einem Buch arbeiten. Lizenzen können individuell eingestellt werden.

 

 

Kann man das schon Crowdsourcing nennen – und könnte das Tool in Zukunft in diese Richtung erweitert werden?

 

Booktype ermöglicht verschiedene Art und Weisen, Bücher zu produzieren. Viele bevorzugen es, alleine und privat zu schreiben. Andere machen ihr Buch völlig offen und transparent und laden Mitstreiter ein, sich daran zu beteiligen. Da gibt es schon einige Plattformen und Communities, die Booktype genau dafür nutzen und wir sehen sehr viel Potential für zukünftige Entwicklungen in diese Richtung, zum Beispiel beim Herstellen von Lehrmaterialien. Da muss es aber auch nicht unbedingt um das klassische Schreiben von Büchern gehen. Jedes größere Unternehmen muss permanent eine Vielzahl von Handbüchern und Trainingsmaterialien produzieren, an welchen unter Umständen mehrere Kollegen mitschreiben. Diese Projekte zentral verwalten zu können und nicht mehr über Email-Attachments, ist ein großes Plus, das den Prozess verbessert und beschleunigt. 

 

 

Wie ist das bei zehn Mitwirkenden: Wer hat da die Rechte an dem Werk und wie werden die Tantiemen dabei verwaltet?

 

Das hängt ganz von den Mitwirkenden ab, wie und wo die Bücher und eBooks letztendlich veröffentlicht und verkauft werden. Die Rechte können komplett abgetreten werden oder von einem verwaltet werden. Booktype gibt da keine Standards vor. Von 'Creative Commons' bis zu 'All Rights Reserved' ist alles möglich, sogar das Erstellen eigener Lizenzen.

 

 

Welche Softwareerweiterungen sind von Ihren Tools im Moment geplant?

 

Bei Newscoop steht demnächst die Verbesserung der Such-Funktionalitäten im Backend und Frontend an, sowie eine API, was super spannend ist! Airtime wird es demnächst in mehreren Sprachen geben und bei Booktype sind wir gerade dabei, ein neues Schreibinterface zu bauen, womit man direkt im Layout des Buches schreiben kann.

 

 

Wir bedanken uns für das Gespräch!

 

 

 

Fabienne Riener von Sourcefabric

 


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