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21.11.2014
Close Up! Junge Fotojournalisten für die 65. Berlinale gesucht
Vom 5. bis 15. Februar 2015 erhalten 13 junge Fotografen die Möglichkeit, sich während der Berlinale als Fotojournalisten auszuprobieren:
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muehlhausmoers gewinnt Gold bei den Pearl Awards 2014
Bei den diesjährigen Pearl Awards wurde das SPK-Magazin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mit Gold ausgezeichnet.
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ADC Festival 2015 in St. Pauli: Creating the Digital Hype

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Thingamabobs Postkarten: Erinnerungen Mappen

Thingamabobs Postkarten: Erinnerungen Mappen

22.02.2013 Autor: Verena Dauerer

 

»Thingamabobs« verbindet das location-based Mapping mit einer physischen Postkarte: Eine Google Maps Placemark aus Plastik an einem Ort fotografiert schafft reale Erinnerungen.

 

Ein Placemark ist eine Ortsmarke für einen bestimmten Punkt auf der Google Maps Landkarte. Mit dieser digitalen Verortung könnte man aber auch reale Erinnerungen schaffen, dachte sich Han Lee, ein taiwanesischer Designer aus London. Sein Projekt »thingamabobs« besteht aus einer Postkarte mit einem physischen Google Maps Placemark aus Plastik in leuchtendem Orange in einem Plastiketui, das beschriftet werden kann. Ein User kann ein Blatt mit einer Geschichte zu diesem Ort hinzufügen. Er kann sich aber auch an diesem Ort seiner Wahl mit der Placemark fotografieren und das Foto mit dem Empfänger etwa auf Facebook teilen. Viele User haben bereits ihre Fotos auf der Haniboi Webseite von Han Lee hochgeladen und so eine kleine Community generiert.

 

Für PAGE Online erklärt Han Lee seine »thingamabobs« Postkarte als Verbindung von digitalem Mapping mit einem physischen Objekt:

 

 

Wie kamst Du auf die Idee der »thingamabobs« Postkarten, gibt es dazu eine Geschichte?

 

Die »thingamabobs« Kollektion entwickelte sich aus einer Serie an Illustrationen von mir. Ich designte eine Reihe von Objekten, die meine Botschaft mit Humor rüber bringen sollten. Eine dieser Objekte wurden zu realen Produkten in 3D für meine Soloausstellung letztes Jahr. Die dritte Stufe sind die Postkarten, die als Massenware produziert werden können.

 

 

Und wieso gerade Postkarten?

 

Ich dachte dabei nicht an eine praktische Funktion, deshalb ist so eine Placemark Postkarte ein gutes Medium dafür: Sie ist billig, und ihre Benutzung macht Spaß. Ich mag das schöne Gefühl, wenn ich eine per Post erhalte.

 

 

Die Verbindung von location-based Mapping und einem physischen Objekt finde ich originell. Wie hast Du das entwickelt?

 

Das ist mein erstes Mapping Projekt und ich benutze Google Maps nicht besonders oft. Die Idee zum Mapping ist folgende: Von allen berühmten Sehenswürdigkeiten auf der Welt gibt es Postkarten mit tollen Ausblicken und dem Kommentar wish you were here vorne oder hinten. Das macht sich gut am Kühlschrank. Es gibt aber Orte, von denen es keine Postkartenansichten gibt. Diese Orte sind so einzigartig, dass nur du und ein paar andere sie kennen. Das A im Google Maps Logo steht genau für diesen speziellen Ort. Das könnte Dein Wohnzimmer sein, ein Restaurant, ein Tisch in der Unikantine, das Raucherzimmer... Du kannst eine Geschichte zu diesem Ort auf die Rückseite der Placemark Postkarte schreiben und sie versenden, oder du kannst ein Foto mit der A Marke auf Facebook taggen.

 

 

Danke für das Gespräch!

 

 

 

 

 

 

 

 


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