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17.04.2014
Startschuss: Meduc Award 2014
Schüler, Auszubildende, Studie­rende sowie Absolventen sind wieder aufgerufen, ihre Projekte für den Kreativ-Wettbewerb einzureichen:
17.04.2014
»Truth Facts« – von Banane bis Zahnseide
Die Seite »Kind of Normal« zeigt eine Zusammenstellung von täglichen Lebens-Wahrheiten in hübschen Grafiken:
16.04.2014
Save the date: Comicinvasion
Am 26. April 2014 findet in Berlin zum dritten Mal das eintägige, vom Jaja Verlag initiierte Festival COMICINVASION statt:
16.04.2014
Ideenwettbewerb »City Hype«
departure lädt wieder Kreative und Stadtbegeisterte ein, ihre Ideen zur Zukunft der Stadt einzubringen. Deadline: 18.06.2014
16.04.2014
Der Deutsche Webvideopreis auf MLP Kinotour
Ab dem 12. Mai können Fans bei freiem Eintritt die Nominierten in der »Langen Nacht der Webvideos« auf der großen Leinwand anschauen:
15.04.2014
Save the date: Excite 2014
RTT lädt am 15. und 16. Mai 2014 zum internationalen 3D-Visualisierungs-Gipfel in München ein
15.04.2014
ADC Kongress 2014 mit finalem Line-up
Unter anderem sprechen Mike Byrne und Wolfgang Müller-Pietralla am 15. Mai auf dem Kongress. Hier geht’s zum Trailer:
15.04.2014
Unbedingt ansehen: Echo + Repeat
Dieser Blog zeigt Design-relevante Videos jeglicher Art – zum Beispiel eine animierte Version der Akzidenz Grotesk:
14.04.2014
Commarco jetzt mit ANDRÉ am Start
André Kemper gründet gemeinsam mit der Commarco die neue Kreativ-Einheit ANDRÉ, die vermutlich im September in Hamburg an den Start geht.
14.04.2014
Andreas Ernst kommt zu Jung von Matt/Alster
Der Digitalmann Andreas Ernst verstärkt als Geschäftsführer Beratung die Chefetage der Hamburger Agentur Jung von Matt/Alster.
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becker zu
7 Tipps: So geht Markenkonsistenz in Onlineshops

Nichts sagende Phrasen - auch im Weave Artikel, leider wie die anderen viel heiße Luft um nichts.
15.04.2014
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Sehsucht: 3D-animierter TV-Spot für die Deutsche Fernsehlotterie

Lieber Thomas, wir haben deine Frage an Sehsucht weitergeleitet und halten dich auf dem Laufenden.
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Projektmanagement: Tools und Methoden für die Kreativbranche

Hallo LD, vielen Dank für den Hinweis. Da hatten wir wohl etwas übersehen ...
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Projektmanagement: Tools und Methoden für die Kreativbranche

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Leserbrief zur PAGE-Titelgeschichte »Bildtrends«

Kann den Beitrag bestätigen. Und huch...erwischt! Habe mich sogar "getraut" mich dem vermeintlich "kitschigen" ...
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Accord Alternate

Accord Alternate

29.06.2010 Autor: Klaus-Peter Staudinger

Der indische Designer Aakash Soneri hat eine gut ausgebaute Schrift mit Hybridantrieb entwickelt.


Endlich mal wieder eine Schrift in der Tradition meines All Time Favourite Metrolis. Die britische Schriftenschmiede The Foundry hatte sie damals in Zusammenarbeit mit Michael Barbosa, Artdirektor bei von Wolff Olins, für die Metro der portugiesischen Hauptstadt entworfen. Nach meinem Eindruck eine der ersten überzeugenden Schriften, die bei humanistischem Gestus auf An- und Abstriche verzichtete – ohne dass optische Lücken entstanden! Die Kunst ist nämlich, solche Schriften so zu generieren, dass nichts zu fehlen scheint. Konstruierende Vorarbeiten gehen bis auf das Wirken von Herbert Bayer Mitte der 1930er Jahre am Bauhaus zurück. Inzwischen gibt es ja viele Bastarde in ähnlicher Ästhetik – aber nur wenige reichen an die Eleganz und Schönheit der Mittneunziger-Kreation von Freda Sacks und David Quay heran. Da zahlreiche Logos derzeit diesem Trend huldigen, wundert es nicht, dass sich immer mal wieder ein Designer an einem ganzen Font versucht.



Quelle: Metro Lissabon

Quelle: Bauhaus Archiv

Trotz der Namensgleichheit wird diese Schrift wohl kaum für eine bekannte japanische Automarke entworfen worden sein. Dennoch: Der indische Designer Aakash Soneri, der schon mit seiner Sone einen ähnlichen, aber deutlich Logo-affineren Ansatz verfolgte, hat sich ins Zeug gelegt und mit der Accord Alternate einen Font mit Hybridantrieb geschaffen. Einerseits sind die Glyphen industriell angelegt. Also eine gute Portion Kraft durch Normschrift. Andererseits gibt es aber eben dieses modische Merkmal, das sie gleichzeitig sehr stylish erscheinen lässt. Zudem ist sie gut ausgebaut, was sie nicht nur logo-, sondern auch texttauglich macht. Wer es noch umfangreicher mag, kann dann auf die ebenfalls sieben Schnitte der Mutterschrift Accord zurückgreifen.





Neben a, b, p, u haben auch m, n und r die vereinfachte Form mit eliminierten An- und Abstrichen – und auch t und f fehlt folgerichtig die linke Seite der Waagerechten. Das Q hat diese schöne Wasserwelle, die schon die Fonts von Luc(as) de Groots Thesis-Sippe veredelte. Die Kontraste sind minimiert, höchste Eleganz und Schnelligkeit wird in der Light-Variante erreicht. Alle Unterlängen sind lang und offen, was die Schrift durchaus geländetauglich macht. Ein bisschen fleckt das kleine p, Ligaturenbildung in kleinen Graden wirken zum Beispiel bei Kombinationen wie „Alt“ nicht gut ausgeglichen.





Wie die Mutterschrift also eindeutig ein Fall für urbanes Corporate Design oder Branding. Der 34-jährige Designer aus der Millionenstadt Ahmedabad in der Provinz Gujarat hat zweifelsfrei ein gutes Händchen bewiesen. Die Accord Alternate überzeugt im Gesamteindruck ebenso wie in den Details – auch wenn die Idee nicht wirklich neu ist. Dennoch wird die Schrift die Lücke gut schließen zwischen den zu süßlichen FF Dax oder Barmeno, der schmalen Kaffeesatz – die einen Schuss Condensed-Milch zu viel abbekommen hat und von Yanone inzwischen überarbeitet als rundlichere FF Kava erschienen ist – sowie der im Einzelfall zu exaltierten Phoenica von Ingo Preuss. Erhältlich ist Aakash Soneris Accord Alternate bei MyFonts.


Das Bild von sich hat uns Aakash Soneri aus seinen Flitterwochen im Himalaya geschickt


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