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22.05.2013
IDZ Design & Company: Portfolioberatung
Am 7. und 10 Juni hat man bei Design & Company die Gelegenheit für eine Sprechstunde mit individueller Einzelberatung:
22.05.2013
Neue internationale Leitung bei Razorfish und DigitasLB
Nach der weltweiten Fusion von Digitas und LBi gibt es nun eine neue internationale Leitung: Ewen Sturgeon und Michael Karg.
22.05.2013
Online-Community als Kunstjury
Über den Onlineshop artfan verkauft Kunstverleger Tarek Kramer moderne Kunst, die User dürfen bei der Auswahl von Editionen mitbestimmen:
22.05.2013
Ebenfalls morgen: Richard Niessen bei Stilvorlagen
Morgen geht die Vortragsreihe zu Design und Gesellschaft an der HAW Hamburg weiter, mit den herrlich bunten Plakaten von Richard Niessen:
22.05.2013
Morgen: Typostammtisch in Berlin
Wenige Tage nach der TYPO steht schon der nächste Höhepunkt für Berliner Buchstabenfreunde an: Stephen Coles ist zu Gast beim Typostammtisch
22.05.2013
Vortrag: Das Bauhaus und sein lichtkünstlerisches Erbe
Heute Abend findet in den Deichtorhallen Hamburg ein Gespräch zur Bauhausfotografie und ihren Einflüssen statt:
21.05.2013
Save the date: Hackerbrücke Meet & Make
Vom 31. Mai bis 6. Juni findet im Feierwerk Farbenladen München ein Event zur Vernetzung von Developern statt:
21.05.2013
Gehaltsdiskussion auf Facebook
Diskutieren Sie mit über die Ergebnisse des BDG-Gehaltsreports 2012
21.05.2013
Artificial Rome
Artificialduck Studios ist zur Artificial Rome GmbH geworden. Auf der Website der Digitalagentur erfährt man, was außerdem neu ist:
21.05.2013
Save the date: Hamburger Graphic Novel Tage
Am ersten Abend der Graphic Novel Tage, dem 10. Juni, trifft Luke Pearson auf Ulf K.:
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Die wahre Reise des Mister K

Die wahre Reise des Mister K

21.09.2012 Autor: Sabine Danek

 

Mister K und Franz Kafka bei Mota Italic Berlin.


 

Um Kafka dreht sich ab heute Abend alles in der Typo-Galerie Mota Italic am Prenzlauer Berg. Im Mittelpunkt: der Scriptfont »FF Mister K«, den die finnische Typedesignerin Julia Sysmäläinen aus Kafkas kapriziöser Handschrift entwickelte. Die Bögen des E's kringelte der Schriftsteller wie eine Dirigierbewegung, zog das S wie einen Violinschlüssel nach unten, versetzte dem Balken des T's ordentlich Wumms und ließ die einzelnen Zeilen ineinanderfließen.

 

In einem farbenfrohen »kafkaesken« Mix aus typografischen Installationen, ausgelaserten Schrift-Objekten, Zitaten von Kafka, die in der »FF Mister K« gesetzt sind, Tafeln mit Kafkas Originalschrift, Plakaten, Buchreihen von Mendelsund und dem Fischer Verlag, kreist die Ausstellung um Kafka selbst - und erzählt darüber hinaus »Die wahre Reise des Mister K«, die von Kafkas Handschrift zur digitalisierten Schreibschrift »FF Mister K« führt.

 

Begleitend zur Ausstellung erscheint das wunderbar charmante kleine Büchlein »Too long to tweet« mit 620 Zeilen über Berlin.

 

Zu ihnen gehören wunderbar ironische Texte aus Kafkas Tagebüchern über Berlin, in denen er erzählt, wie er unter den Linden auf einem Sessel sitzt und einen Kontrolleur beobachtet, der sein Amt allzu ernst nimmt, wie er davon träumt, nach Berlin zu ziehen (und auch zu hungern dafür), wie er sich im »Askanischen Hof« beim Essen beobachtet fühlt, aber dennoch tapfer in einen unreifen Pfirsich beißt.

 

Ergänzt werden Kafkas Bonmots Geschichten von Berliner Designern. Erik Spiekermann ist darunter, Jan Middendorp, Jürgen Siebert, Luc(as) de Groot - und 11 mehr. Sie erzählen von Berlin-Schneekugeln und ominösen U-Bahn-Situationen, von Lieblingsschuhen aus Berlin Steglitz, von Zwergtiraden auf der Landsberger Allee, dichten über Friedrichshain und amüsieren sich über die Prenzlauer-Berg-Schwaben - und alle Geschichten sind in verschiedenen Schnitten der »FF Mister K« gesetzt.

 

Gerade mal 10 Euro kostet »Too long to tweet«, ist bei Mota Italic erhältlich, im Buchstabenmuseum und bei ffmisterk zu bestellen (Versand inklusive).

 

Mister K und Franz Kafka, Mota Italic, bis 27.10.2012, Eröffnung, heute, 21.9., ab 18 Uhr


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