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07.02.2012   @ur_synchrights

Na, ja ... Kreation kann man zu diesem Klumpfuss-Design wohl nicht sagen. Und für knapp 60 Dollar so hässlich ...
06.02.2012   Marc

Klingt sehr spannend! Danke für den tollen Tipp!
06.02.2012   Kluge

Scheußlich, der Uhrenfreund wendet sich mit Schaudern ab...
03.02.2012   Anna Weilberg

Im zugehörigen Heft-Artikel wird deutlicher, warum sich unsere Autorin gerade diese Tattoos ausgesucht hat.
02.02.2012   mark

Out the money from art!
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Schrift des Monats: Friska

Schrift des Monats: Friska

09.09.2010 Autor: Antje Dohmann

Ornamental und modern ist Sascha Timplans neuste Schrift Friska

 

Ob in Hollywood oder in der Politik, allzu oft gibt es Leute, die vorgaukeln etwas anderes zu sein als sie sind und Versprechen abgeben, die sie nicht halten. Und genau deswegen gefällt mir die Schrift Friska von Sascha Timplan so gut – sie gibt ein ganz klares Statement ab, das da lautet: es gibt mich nur in einem Schnitt, weitere sind nicht geplant und ich eigne mich nur für Anwendungen ab 24 Punkt. Da weiß man doch, woran man ist.

Außerdem sieht sie auch noch gut aus, ein bisschen nach England und Jugendstil, dabei trotzdem modern.

 

Sascha Timplan, Grafikdesign-Student aus Trier und Betreiber der kleinen Foundry Stereotype lässt sich gerne mal von alten Bildern und Letterings inspirieren, dabei stolperte er über die Titelgestaltung zum Film »The Waterloo Bridge«. Diese für ihn nicht unbekannten, aber doch eher alten Buchstabenformen, vor allem die Versalien M, N, W und A reizten ihn so sehr, dass er beschloss, daraus eine zeitgemäße Schrift für Displayanwendungen zu entwickeln. »Die Originalversion hat durch die konstante Verwendung von Großbuchstaben und die eigentümlichen Formen von N, M und U eine einzigartige Anmutung, trotzdem stand für mich sofort fest, dass ich für diese Schrift auch funktionierende Kleinbuchstaben brauche,« erzählt der Typedesigner.

Eine große Rolle spielte dabei der Umgang mit den Punkten in den Buchstaben. Sascha Timplan kämpfte mit mehreren horizontalen Linien und legte schließlich alle Punkte der Kleinbuchstaben sowie alle der Großbuchstaben auf eine imaginäre, optisch mittige Linie. Im normalen Satz sind die Kleinbuchstaben durch ihr häufigeres Vorkommen präsenter, somit hat diese Linie hier eine stärkere Bedeutung und ergänzende Zeichen wie Klammern und Satzzeichen beziehen sich auf diese Linie. Für den Satz in Großbuchstaben gibt es natürlich auch Zeichen, die jetzt den Punkt auf der Höhe der Versalien haben.

 

Zudem gibt es vier Stylistic Sets mit Alternativbuchstaben und eine Menge an normalen und bedingten Ligaturen für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Auch wenn viele der geläufigen Ligaturen heutzutage für den normalen Satz verwendet werden, sehen die Ligaturen der Friska auch in Headlines immer wieder spannend aus und erlauben ein schönes Spiel zwischen Inhalt und Schrift.

 

Geht es nach Sascha Timplan, soll die Friska vor allem zum Spielen anregen und zeigen, dass Schriften mit einer ornamentalen Anmutung nicht altbacken daher kommen müssen. In einem Musterheft demonstriert er, wie eine Gestaltung mit der Friska ganz eindeutig nach 2010 aussieht und nicht nach 1923. »Wer das möchte,« so der Typedesigner, »soll es machen. Meine Intention ist das aber nicht.«

 

Kaufen kann man die Friska seit heute morgen für 34 Dollar bei Myfonts.

 

www.myfonts.com

 

www.stereotypes.de

 

Die Titelgestaltung zum Film »The Waterloo Bridge« inspirierte Sascha Timplan zur Gestaltung der Friska

 

 

 

Friska ist ausschließlich für den Einsatz ab einer Schriftgröße von 24 Punkt konzipiert

 

 

 

Von Anfang an stand für Sascha Templin fest, dass die Friska neben Versalien auch Gemeine haben würde

 

 

 

Friska verfügt über eine Reihe von Ligaturen, die auch in Headlines gut aussehen

 

 

Die vier Stylistic Sets bieten verschiedene Alternativbuchstaben

 


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