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Na, ja ... Kreation kann man zu diesem Klumpfuss-Design wohl nicht sagen. Und für knapp 60 Dollar so hässlich ...
06.02.2012   Marc

Klingt sehr spannend! Danke für den tollen Tipp!
06.02.2012   Kluge

Scheußlich, der Uhrenfreund wendet sich mit Schaudern ab...
03.02.2012   Anna Weilberg

Im zugehörigen Heft-Artikel wird deutlicher, warum sich unsere Autorin gerade diese Tattoos ausgesucht hat.
02.02.2012   mark

Out the money from art!
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Neue Schriften bei URW++

Neue Schriften bei URW++

13.08.2010 Autor: Antje Dohmann

 

Jede Menge neue Fonts gibt es bei URW++, zum Beispiel die Neustadt von Joern Oelsner


 

Das Hamburger Schriftenhaus URW++ bietet gleich eine ganze Reihe neuer Typen an. Darunter viele der nach wie vor angesagten Frakturschriften, zum Beispiel die Zierfraktur. Diese sehr stylische Gravurfraktur wurde ursprünglich zwischen 1921 und 1923 von Rudolf Koch für die Gießerei Klingspor in Offenbach am Main gezeichnet. Damals erschien sie unter der Bezeichnung Deutsche Zierschrift. 

Ralph M. Unger hat die Schrift komplett überarbeitet und ausgebaut. Sie entfaltet ihre ganze Schönheit in Überschriften ab mindesten 18 Punkt. Darunter und für Text sollte sie nicht verwendet werden.

 

Schön auch die Caslon Gotisch, eine Fraktur von William Caslon (1692-1766) mit niederländischem Einfluss, die erstmalig in einem Schriftmusterbuch von William Caslon & Sohn, London, 1763 auftaucht. Stempel, die frühere Gießerei aus Frankfurt am Main, hat die Caslon Gotisch dann zuerst als Font herausgebracht.

 

Aber auch moderne Schriften sind unter den Neuerscheinungen. Allen voran die Neustadt, die zunächst als Corporate Type für die Sport 2000 Gruppe entstand. Jetzt ist diese Schriftfamilie von Joern Oelsner in einer überarbeiteten Version auch für den freien Markt verfügbar. Sie ist sehr gut lesbar sowohl im Druck als auch am Bildschirm, ihr Zeichenumfang deckt über 30 europäische Sprachen ab. Neustadt hat wenig Kontrast und eine große x-Höhe, sie ist funktional ohne überflüssige Details.

 

Anders der Scriptfont Atze, den Ralph M. Unger für die Profonts Library entwickelte. Inspiriert von der in Fachkreisen eher verpönten Comic Sans erscheint Atze gefälliger, leichter und natürlicher. Speziell für Comics hat Unger die lustigen Atze Bats gezeichnet- AAAAH – BOOOM – BRRRR. Allerdings wünscht er sich, dass sie nicht nur für Comics und Kinderbücher verwendet wird, sondern überall dort, wo eine freundliche, weiche, lockere und gelöste Atmosphäre erzeugt werden soll.

 

Mehr Infos zu allen Fonts gibt es auf der Website von URW++.

 

www.urwpp.de

 

 


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